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Kommentar von Georges Faddoul, Pegasystems Industrie 4.0 braucht übergeordnete Prozessorchestrierung

Autor / Redakteur: Georges Faddoul / Nico Litzel

Das Internet der Dinge verändert die Fertigungsprozesse fundamental und erhöht das Tempo bei der Bereitstellung neuer Produkte und Dienstleistungen drastisch. Die Vision von Industrie 4.0 ist die adaptive digitale Fabrik, die Erkenntnisse aus smarten, miteinander vernetzten Assets wie Maschinen, Geräten und sonstigen „Dingen“ über alle Niederlassungen und Systeme hinweg dazu nutzt, um neue Geschäftschancen zu erkennen und schnell zu realisieren und so vor allem die Innovation voran zu treiben.

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Der Autor: Georges Faddoul ist Sales Manager Strategic Markets Central Europe bei Pegasystems in Zürich
Der Autor: Georges Faddoul ist Sales Manager Strategic Markets Central Europe bei Pegasystems in Zürich
(Bild: Pegasystems)

Gerätehersteller beispielsweise können die Verbrauchsdaten ihrer Produkte dazu verwenden, um deren Eigenschaften und Funktionen im nächsten Produktionsplanungs- und -entwicklungsprozess zu aktualisieren und zu verbessern. Indem sie etwa rasch auf typisches Nutzerverhalten oder häufiger auftretende Anfragen im After Sales Service reagieren, erhöhen sie die Zufriedenheit ihrer Kunden und damit deren Loyalität.

Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Fertigungsunternehmen in der Lage sind, ihre Prozesse effizient zu steuern, ihre Daten in Echtzeit zu analysieren und in Aktionen umzusetzen, und ihre Prozesse schnell an neue Anforderungen anzupassen.

Dazu benötigen sie eine einheitliche Plattform, die ein sogenanntes dynamisches Case Management ermöglicht. Mithilfe einer übergeordneten Steuerungs- und Kontrollschicht lassen sich dabei sämtliche Prozesse, die für den kompletten Lebenszyklus eines Produkts von der Planung über die Fertigung bis hin zum After Sales und den Back-Office-Prozessen nötig sind, unternehmensweit miteinander verbinden, orchestrieren und dynamisch anpassen. Damit vereinheitlicht sie die Abläufe, reduziert die Komplexität im Unternehmen, eliminiert IT-Silos und ermöglicht so eine hohe Agilität.

Ein Beispiel für ein Unternehmen, das eine derartige Plattform erfolgreich nutzt, ist das bekannte multinationale Technologieunternehmen Cisco Systems. Fand das Business Development des Unternehmens früher in klassischen ERP-Umgebungen statt, nutzt es heute eine Lösung des Anbieters Pegasystems, um innerhalb der gesamten Organisation schnell auf neue Anforderungen reagieren zu können. Die Plattform hilft Cisco dabei, Entscheidungen schneller zu treffen und die Digitale Transformation unter minimaler Einbeziehung der IT umzusetzen.

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