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Consol gibt Tipps In drei Schritten zum Big-Data-Erfolg

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Ignorieren mittelständische Unternehmen aufgrund von Vorurteilen das Thema Big Data, riskieren sie möglicherweise ihre Wettbewerbsfähigkeit. Davor warnt der IT-Full-Service-Provider Consol und gibt Tipps zur richtigen Vorgehensweise.

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Consol rät mittelständischen Unternehmen zum Einsatz von Big Data.
Consol rät mittelständischen Unternehmen zum Einsatz von Big Data.
(Bild: Consol / iStock)

Consol empfiehlt in Sachen Big Data ein iteratives Vorgehen auf Basis eines dreistufigen Ansatzes. Dieser sieht zunächst die Ermittlung der Daten vor, gefolgt von deren Analyse und der Definition von Anwendungsfällen. Bei der Datenermittlung empfiehlt Consol als zentrale Fragestellungen: Welche Daten liegen wo und in welcher Form vor? Welches Datenvolumen existiert und wie häufig werden Daten geändert? Welche Schnittstellen sind für den Datenzugriff vorhanden?

Daten und Szenarien durchleuchten

Im nächsten Schritt sollten die gesammelten Informationen dann analysiert werden, um Zusammenhänge aufzuzeigen und zu verbinden. Consol betont, dass es sich hierbei um den aufwendigsten Teil des Big-Data-Projekts handelt. Big-Data-Consultants müssten hierzu ein umfassendes Verständnis der branchen- und unternehmenstypischen Daten und Zusammenhänge mitbringen. Consol rät dazu, im dritten Schritt aus den vielen potenziellen Anwendungsmöglichkeiten maximal zwei konkrete Szenarien auszuwählen. Als Charakteristika bieten sich geringe Komplexität, schnelle Realisierbarkeit und erkennbarer Mehrwert an. Anhand dieser Szenarien können Unternehmen schnell prüfen, ob Big Data für sie einen realen Nutzen generiert.

Aggressiver Wettbewerb

„Nach unseren Erfahrungen vertritt noch immer ein großer Anteil aller mittelständischen Unternehmen beim Thema Big Data die Auffassung ,Dafür sind wir zu klein’. Damit meinen sie vor allem die Kosten der technischen Umsetzung. Diese Einschätzung trifft aber nicht unbedingt zu“, erklärt Christian Friese, Account Manager von Consol. „Daten und Informationen sind die neue Währung im immer aggressiveren Wettbewerb“, konstatiert sein Kollege Christian Löhnert, Pre-Sales Consultant von Consol. „Jedes mittelständische Unternehmen sollte also überprüfen, welchen Informationsvorsprung ihm die Big-Data-Nutzung eröffnet. Sie ermöglicht ein besseres Marktverständnis, das sich am Ende leicht in einen Wettbewerbsvorteil ummünzen lässt“, ergänzt er.

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