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IoT Foundation wird ausgebaut IBM und ARM kooperieren im IoT-Bereich

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

IBM verstärkt das Engagement für das Internet der Dinge (IoT) und hat dazu eine Partnerschaft mit dem Halbleiterhersteller ARM geschlossen.

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IBM und ARM arbeiten im Bereich IoT zusammen.
IBM und ARM arbeiten im Bereich IoT zusammen.
(Bild: IBM / ARM)

Im Rahmen der Kooperation erweitert IBM den Einsatz seines Cloud-Services IoT Foundation und bindet Anwendungen ein, die auf der Chiptechnologie ARM mbed basieren. So sollen sich IoT-Lösungen schneller entwickeln lassen, da die Systeme vom Chip bis zur Cloud vereinheitlicht sind. Die Elektronikindustrie kann dadurch Geräte und Maschinen entwickeln, die in Echtzeit riesige Datenmengen sammeln und auswerten können. Auch Produzenten von Waschmaschinen, Smart TVs und Autos sowie Hersteller von Maschinen, Anlagen und Sensoren profitierten laut IBM von den integrierten IoT-Plattformen.

Echtzeit-Analytics nutzen

ARM-mbed-fähige Chips lassen sich künftig automatisch mit der IBM-Cloud verbinden, um deren Analytics-Services zu nutzen. Sensoren und Controller lassen sich einfacher mit der Cloud vernetzen, neue Anwendungen und Apps entstehen binnen Minuten. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Fehlfunktionen von Geräten in Echtzeit erkennen und beheben. IoT Foundation steht über die PaaS-Umgebung IBM Bluemix bereit. „Egal ob es die Waschmaschine, das Auto oder eine Fertigungsanlage ist, wir verbinden den Chip mit der Cloud, um Daten unterschiedlicher elektronischer Geräte zu speichern und während des Betriebs auszuwerten. Ziel ist es, dank dem Internet der Dinge die Produktivität und Lebensdauer von Geräten und Maschinen zu erhöhen“, erklärt Niklaus Waser, Direktor IoT/Industrie 4.0 von IBM.

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