AI OpenScale, Security Connect, Multicloud Manager

IBM integriert mit offenen Plattformen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Per Multicloud Manager sollen Unternehmen verschiedene Clouds konsistent verwalten.
Per Multicloud Manager sollen Unternehmen verschiedene Clouds konsistent verwalten. (Bild: IBM/ YouTube)

Mit drei offenen Plattformen positioniert sich IBM als anbieterübergreifender Integrator für künstliche Intelligenz, Security und Multicloud.

Der Kampf gegen Komplexität und proprietäre Silos ist anscheinend auch im Zeitalter von künstlicher Intelligenz (KI) und Big Data noch nicht ausgestanden. IBM versucht nun Abhilfe zu schaffen: Offene, sichere sowie vertrauenswürdige Systeme sollen dabei auch Angebote von Wettbewerbern integrieren.

Folgende drei Plattformen kündigt IBM konkret an:

  • Der IBM Multicloud Manager helfe Unternehmen, On-Premise sowie Clouds verschiedener Anbieter miteinander zu verbinden und einheitliche Systeme mit höherer Konsistenz, stärkerer Automatisierung und mehr Planbarkeit zu erstellen. Die Verwaltungslösung läuft auf der „IBM Cloud Private-Plattform“, die auf der Container-Orchestrierungslösung Kubernetes basiert.
  • Mit IBM AI Open Scale verspricht der Anbieter eine Plattform für Betrieb und Entwicklung von KI-Anwendungen. Unterstützt werden dabei unter anderen Watson, Tensorflow, Keras, SparkML, Seldon, AWS SageMaker oder AzureML.
  • IBM Security Connect sei schließlich eine Cloud-basierte Community Plattform, die bisher nicht verbundene Sicherheitstools und Umgebungen zusammenführt. Kunden, Anbieter und Partner sollen Sicherheitsdaten so gemeinsam nutzen. Das Angebot umfasst neben der bisherigen IBM Security App Exchange auch alle Security-Anwendungen des Anbieters. Nutzer der Plattform sollen zudem auf KI, Machine Learning und integrierte Partnerlösungen zugreifen können.

Mit dem Open-Source-Ansatz des IBM Multicloud Managers für das „Verpacken“ von Anwendungen in Container soll die Verwaltung über verschiedene Cloud-Umgebungen – von on-premises bis zur Public Cloud - hinweg einfacher und kostengünstiger werden.

„Die ursprüngliche Vorstellung, dass alles in Public Clouds wandern würde, hat sich so nicht bewahrheitet. Der Cloud-Markt hat sich dahin entwickelt, die Kunden zu unterstützen, die ihre lokalen Systeme erhalten, gleichzeitig aber auch eine Vielzahl von Cloud-Plattformen und Anbieter nutzen wollen“, so Stephen Elliot, IDC. „Die Herausforderung liegt dabei in der Integration. Viele IT-Unternehmen haben schon über Multi-Clouds gesprochen, aber über den Nutzwert waren die Meinungen geteilt.“

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