Analytics as a Service

Hürden für Big-Data-Analysen senken

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Firmen zum Thema

Deutschland noch am Anfang

Betrachtet man den deutschen Markt, stellt man fest, dass dieser in Sachen Cloud immer noch internationalen Entwicklungen hinterherhinkt – und dies ist zu einem großen Teil dem hier strengeren Datenschutz geschuldet. In Deutschland ist das Privacy-Verständnis rigider und die Definition von Datenschutz besonders eng gefasst. Die hybride Cloud ist ein Konzept, das vielen das Thema Datenschutz zugänglicher macht und hilft, es einfacher in den Griff zu bekommen. Im angelsächsischen Bereich ist dieser Ansatz schon etabliert und er bietet auch für den deutschen Markt eine große Chance, Cloud Analytics zu etablieren.

Ergänzendes zum Thema
Analytics as a Service von SAS

SAS bietet sämtliche Analytics-Lösungen auch in der Cloud an – vom Datenmanagement bis hin zur Steuerung von Marketingkampagnen. Unternehmen haben dabei die Auswahl aus bisher drei Bereitstellungsformen.

  • Enterprise Hosting: kundenspezifische Analytics-Umgebungen auf SAS eigenen Servern, auch in
  • Deutschland,
  • Remote Managed Services: externer Betrieb von SAS Lösungen auf firmeneigenen Servern („interne Cloud“),
  • Software as a Service: Nutzung einzelner, standardisierter Softwarekomponenten über die Cloud.

Mit Saas Now stellt SAS zusammen mit seinem Hosting-Partner Amsio eine analytische Umgebung auf monatlicher Abrechnungsbasis bereit. Die Variante mit vier CPUs ist schon ab knapp 1.500 Euro erhältlich – und damit auch für Analytics-„Einsteiger“ geeignet. Sie verfügt über den uneingeschränkten Funktionsumfang von SAS Visual Analytics und umfasst damit auch die Möglichkeit der mobilen Nutzung und Berichterstellung. Sollte sich der Bedarf an Kapazitäten erhöhen, kann die Lösung flexibel erweitert werden.

Der nächste Schritt im Cloud-Portfolio ist Result as a Service, wo der Kunde das bereits analysierte Ergebnis geliefert bekommt. Dabei werden dann nicht mehr ganze Lösungen, sondern nur noch ergebnisorientierte analytische Fragestellungen an eine Analytics Cloud gestellt, und nur diese werden dann auch abgerechnet. Diese Variante wird als „customized“ Lösung bereits eingesetzt und gerade als standardisiertes Paket entwickelt.

Weitere Informationen zu Analytics as a Service von SAS

Die Zurückhaltung der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist jedoch längst nicht mehr so stark wie noch vor einigen Jahren. Und dafür gibt es einen triftigen Grund: Die Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerade bei so komplexen Infrastrukturen wie Big Data Analytics wiegen schwerer als so manche Sicherheitsbedenken. Und auf Dauer wollen sich diesen Vorteilen immer weniger Firmen verschließen.

Klaus Fabits, Director Business Analytics/Cloud Analytics SAS DACH Region.
Klaus Fabits, Director Business Analytics/Cloud Analytics SAS DACH Region.
(Bild: SAS Institute)

Fazit

Das Cloud-Modell eröffnet einer wesentlich größeren Anwendergruppe den Zugang zu Big Data Analytics, ermöglicht neuartige Abfragen – und ebnet damit den Weg zu innovativen Geschäftsmodellen und zu risikolosen Experimenten. Anwender bekommen Antworten auf Fragen, die noch gar nicht gestellt wurden, und sind somit immer einen Schritt voraus, was die Wettbewerbsfähigkeit angeht. Hinzu kommt auch, dass es Geschäftsmodelle gibt, die ohne Analytics in der Cloud gar nicht mehr denkbar sind. Dazu gehört zum Beispiel der gesamte boomende Komplex Industrie 4.0.

* Klaus Fabits ist Director Business Analytics/Cloud Analytics SAS DACH Region

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