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Neue Version der Open-Source-Datenplattform Hortonworks DataFlow 3.0 vereinfacht Streaming-Analytics-Entwicklung

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Ab sofort ist Version 3.0 der Open-Source-Data-in-Motion-Plattform Hortonworks DataFlow (HDF) verfügbar. Sie führt den Streaming Analytics Manager (SAM) ein, der Applikationsentwicklung ohne das Schreiben von Code ermöglicht.

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Hortonworks hat HDF 3.0 und weitere Neuerungen bekanntgegeben.
Hortonworks hat HDF 3.0 und weitere Neuerungen bekanntgegeben.
(Bild: Hortonworks)

Mit HDF können Anwender in Echtzeit über das Rechenzentrum und die Cloud hinweg Daten sammeln, kuratieren und analysieren. „Um in der heutigen extrem vernetzten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Unternehmen die Erkenntnisse aus allen verfügbaren Daten zunutze machen“, erklärt Hortonworks-CTO Scott Gnau. „In zunehmendem Maße bedeutet dies direkt am Erfassungspunkt bei den verbundenen Geräten und es ist von daher wesentlich, die Entscheidungen möglichst nah am Edge Device fällen zu können. Mit HDF 3.0 optimieren wir das Anwendererlebnis für unsere Kunden, indem wir vereinfachen, wie sie Streaming Analytics-Anwendungen erstellen und bereitstellen, um Echtzeit-Analytik zu liefern“, ergänzt er.

Mit SAM zur Anwendung

Zu diesem Zweck ist der Streaming Analytics Manager (SAM) neu an Bord. Er ermöglicht die Erstellung von Streaming-Analytics-Applikationen, ohne dass dazu auch nur eine Zeile Code geschrieben werden muss. Dies soll Prozesse vereinfachen und die Markteinführung der Anwendungen beschleunigen. Dank einer Drag-and-Drop-Oberfläche ist SAM besonders einfach zu bedienen. Ebenfalls neu ist das gemeinsame Schemata-Repository: Applikation können darüber flexibel miteinander über Streaming-Engines wie Apache Kafka, Storm und NiFi interagieren. Dies soll zudem durchgängige Daten-Governance und höhere betriebliche Effizienz ermöglichen.

Einheitliches Support-Abo

Parallel dazu kündigte Hortonworks ein neues Software-Support-Abonnement an, das nahtlose Unterstützung beim Wechsel von On-Premise-Lösungen in die Cloud bieten soll. Die Flex Support Subscripton deckt die Hortonworks Data Platform (HDP) ab und ist auf Cloud- und On-Premise-Implementierungen übertragbar. Kunden sollen sich damit einfacher an wechselnde Geschäftsanforderungen anpassen können, da sie in der Wahl der jeweils genutzten Infrastruktur frei sind. Das Abo umfasst zusätzlich Cloud-Services, die zur Optimierung von Spark, ETL und analytischen Workloads in der Hortonworks Data Cloud für AWS dienen. Die Hortonworks Flex Subscription ist ab sofort verfügbar.

Partnerschaft mit IBM erweitert

Hortonworks kündigte außerdem an, dass HDF 3.0 künftig auch für IBM Power Systems verfügbar sein wird. Die für datenintensive Workloads und kognitive Analytik konzipierten Server sollen dadurch eine große Zahl an Streaming-Analytics-Anwendungen unterstützen. „HDF für Power Systems macht branchenführende Systemleistung am äußersten Rand der Datenplattform möglich, um den Wettbewerbsvorteil unserer Kunden zu stärken“, freut sich Tim Vincent, Vice President und IBM Fellow, Cognitive Systems Software.

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