Logistikstudie

Hohe Investitionsbereitschaft für Logistik 4.0

| Autor / Redakteur: Sebastian Hofmann / Nico Litzel

Vielen Unternehmern ist noch nicht klar, welche Benefits ihnen Industrie-4.0- und Logistik-4.0-Technologien bringen.
Vielen Unternehmern ist noch nicht klar, welche Benefits ihnen Industrie-4.0- und Logistik-4.0-Technologien bringen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Viele Unternehmen haben das Potenzial von Logistik 4.0 noch nicht erkannt – das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Studie von E+P. Dennoch: Ein Großteil der befragten Unternehmen verfügt über eine hohe Bereitschaft, in neue Technologien zu investieren.

Egal ob Blockchain oder Internet of Things: Viele Logistiker sind dazu bereit, in Industrie-4.0-Technologien zu investieren – der konkrete wirtschaftliche Nutzen ist den meisten jedoch noch unklar. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Ehrhardt + Partner. „Ziel unserer Untersuchung war es, das Logistik-4.0-Verständnis und damit einhergehend die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf den Vernetzungsgrad in der Lagerlogistik zu untersuchen“, erklärt Marcel Wilhelms, Geschäftsführer von Ehrhardt + Partner Consulting. „Und das Ergebnis ist eindeutig: Viele Unternehmen sind grundsätzlich dazu bereit, in Vernetzungstechnologien zu investieren, tun es aber doch nicht, weil die scheinbaren Risiken die Chancen überwiegen.“

In diesem Video erklärt Pilz anschaulich, was unter Industrie 4.0 zu verstehen ist.

Ein weiterer Knackpunkt: Bei der Bedeutung von Logistik 4.0 gingen die Meinungen verhältnismäßig weit auseinander. Das sorge für Unsicherheit darüber, welche Systeme aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten am sinnvollsten sind und den optimalen Nutzen erbringen. „An diesem Punkt gilt es anzusetzen und sinnvolle sowie zukunftsfähige Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, sagt Wilhelms.

Die Notwendigkeit einer Vernetzung ist vielen klar

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Meist geht ein gewisses Verständnis von Logistik 4.0 mit einer bereits vorhanden Vernetzung einher. Entsprechende Betriebe verfügen zum Beispiel über eine geeignete IT-Infrastruktur, die als Basis für die Implementierung weiterer Systeme erforderlich ist. „Der Großteil der Befragten ist dazu bereit, sich auf neue Lösungen einzulassen, und hat die Notwendigkeit erkannt, jetzt aktiv zu werden“, fasst Marcel Wilhelms zusammen. Jetzt gelte es, die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen und ein klares Verständnis für die Etablierung von Logistik-4.0-Strukturen zu schaffen.

Wie steht's mit Logistik 4.0? Hier können Sie die Studie von Ehrhardt und Partner kostenlos herunterladen. Befragt wurden 200 Logistiker aus allen Branchen.

Hier gibt's weitere Beiträge zu E+P!

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