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Datengesteuerte Lösungen für Connectivity-Anwendungen in Autos Hitachi Data Systems und Clarion kooperieren bei Fahrzeugvernetzung

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Im Rahmen einer Kooperation wollen Hitachi Data Systems (HDS) und das US-Unternehmen Clarion die Entwicklung von vernetzten Fahrzeugen vorantreiben.

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HDS und Clarion gehen beim Thema "Connected Cars" gemeinsame Wege.
HDS und Clarion gehen beim Thema "Connected Cars" gemeinsame Wege.
(HDS / Clarion)

Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von datengesteuerten Lösungen, die Clarion als Basis der nächsten Generation von Connectivity-Anwendungen in Autos nutzen will.

Sowohl Fahrer als auch Fahrzeughersteller sollen dadurch wertvolle Informationen erhalten, die zu verbesserter Leistung und höherer Sicherheit der Autos führen. Derartige Services sollen auch nachträglich in Autos, Lastwägen und Fuhrparks integrierbar sein.

„Connected Cars“ als Zukunftsmarkt

Noch ist die Menge der so genannten „Connected Cars“ überschaubar. Im Zuge des aufkommenden Internet der Dinge rechnen die Marktforscher von IDC damit, dass bis 2020 rund 152 Millionen derartig ausgerüsteter Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind.

HDS und Clarion wollen nun physische und virtuelle Lösungen erarbeiten, die Daten onboard (OBD) erhalten, korrelieren und visualisieren. Einsatzgebiete wären beispielsweise die Sammlung von Daten zu Verschleiß und damit vorausschauende Wartungsmaßnahmen oder das Versorgen der Fahrer mit aktuellen Informationen rund um ihr Fahrzeug und den Verkehr.

„Auf dem stark umkämpften Automobilmarkt werden Faktoren wie höhere Sicherheit, Leistungsfähigkeit und ein auf den Fahrer abgestimmtes Fahrerlebnis bei der Kaufentscheidung den Ausschlag geben“, ist sich HDS-Chief-Engineer Michael Hay sicher.

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