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Ratschläge von Couchbase Fünf Tipps für die Datenbankwahl

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Wenn es um die Wahl der richtigen Datenbank geht, agieren viele Entwickler nach Gefühl oder Gewohnheit, ohne sich Gedanken über die eigentliche Aufgabe zu machen. Deshalb hat Couchbase fünf Tipps zu diesem Thema zusammengestellt.

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NoSQL ist laut Couchbase die Datenbank der Wahl.
NoSQL ist laut Couchbase die Datenbank der Wahl.
(Bild: Couchbase)

Um aus Unternehmensdaten Mehrwert zu generieren, sind sekundenschnelle Analysen notwendig. Dabei kommen große Datenmengen zusammen, die nicht nur strukturiert, sondern auch unstrukturiert als Mails, Dokumente, Fotos oder Videos vorliegen. Mit diesen Rahmenbedingungen muss eine moderne Datenbank zurechtkommen. Couchbase gibt deshalb die folgenden fünf Tipps, um die richtige Auswahl zu treffen.

Use Case im Blick

Die Entscheidung für oder gegen eine Datenbanktechnologie hängt zuallererst von den Anwendungsszenarien ab. Geht es um Applikationen am Front-end, wie E-Commerce mit vielen Interaktionen, einem entsprechende hohen Datenvolumen und der Notwendigkeit kurzer Reaktionszeiten, sind NoSQL-Datenbanken die erste Wahl. Sie sind besonders flexibel, weil sie feingranular über in Clustern organisierte Nodes skalieren. Zudem kommen sie mit unstrukturierten Daten und dem wilden Daten-Mix von heute zurecht. Sehr einfach formuliert: Big Data braucht eine NoSQL-Datenbank.

Hochverfügbarkeit berücksichtigen

Unternehmen sollten ihre SLAs im Blick behalten. Müssen Applikationen bei gleichzeitig steigender Anzahl an Workloads und paralleler User-Nutzung hochverfügbar sein, muss die Datenbank das Mehr an Arbeitslast stemmen können. Zudem sollte das System dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis unternehmenskritischer Anwendungen durch automatisierte Replikationsmechanismen zwischen geografisch voneinander getrennten Rechenzentren Rechnung tragen.

Zukunftssicherheit prüfen

Unterstützte Features sollten nicht nur aktuelle Anforderungen abdecken, sondern auch zukünftige Workloads und Einsatzszenarien berücksichtigen. Wichtig sind auch nativ integrierte Features wie Full-Text-Search und Ad-hoc-Analytics, um Komplexität und die Kosten zu reduzieren. Eine moderne Datenbank sollte zudem einen „Document Store“ und einen Caching Layer kombinieren: Caching beschleunigt Anwendungen drastisch und sorgt für erheblich geringere Kosten sowie bedarfsgerechte Skalierbarkeit.

Cloud muss sein

Um Kosten zu sparen und eine höhere Flexibilität zu erzielen, setzen Unternehmen auf verteilte Anwendungen. Diese werden auf Bare-Metal-Servern, in virtualisierten, containerisierten, Private-, Public- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen eingesetzt. Moderne Datenbanken müssen Cloud-native und Cloud-agnostisch operieren. NoSQL-Datenbanken unterstützen Orchestrierung – Daten lassen sich somit schnell replizieren und migrieren.

Betriebskosten beachten

In der relationalen Welt benötigt Big Data große, teure Server, um Queries und Analysen ausreichend performant durchzuführen. Steigt das Datenvolumen, wird ein leistungsstärkerer Server nötig. NoSQL-Systeme lassen sich dagegen problemlos skalieren. Bei modernen NoSQL-Datenbanken können Anwendungsentwickler zudem die aus SQL bekannte Syntax und Semantik nutzen, um zum Beispiel Suchanfragen über verteilte Buckets und die darin enthaltenen JSON-Dokumente zu starten. Dadurch werden Betriebs- und Personalschulungs-Kosten spürbar reduziert.

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