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Kombination aus IT-Sicherheit und KI Fraunhofer AISEC erhält Förderung für Cognitive-Security-Projekt

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Freistaat Bayern unterstützt die anwendungsnahe Forschung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) mit einer Förderung in Höhe von fünf Millionen Euro.

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Hubert Aiwanger (links), stv. Bayerischer Ministerpräsident, übergibt den Zuwendungsbescheid für das Forschungsvorhaben „Cognitive Security“ an Prof. Claudia Eckert, Institutsleiterin am Fraunhofer AISEC, und Prof. Georg Sigl, Institutsleiter am Fraunhofer AISEC.
Hubert Aiwanger (links), stv. Bayerischer Ministerpräsident, übergibt den Zuwendungsbescheid für das Forschungsvorhaben „Cognitive Security“ an Prof. Claudia Eckert, Institutsleiterin am Fraunhofer AISEC, und Prof. Georg Sigl, Institutsleiter am Fraunhofer AISEC.
(Bild: Fraunhofer AISEC)

Der Stellvertretende Bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger, gleichzeitig bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, übergab Ende Oktober den Zuwendungsbescheid an Institutsleiterin Prof. Claudia Eckert. Das Forschungsprojekt Cognitive Security ist Teil des Kompetenznetzwerks „Künstliche maschinelle Intelligenz“ im Rahmen der High-Tech-Agenda der bayerischen Staatsregierung.

KI und Sicherheit vereinen

Konkret widmet sich das Projekt der grundlegenden Forschung an der Schnittstelle zwischen IT-Sicherheit und Künstlicher Intelligenz. Das Fraunhofer AISEC arbeitet hierbei an KI-Systemen und Machine-Learning-Verfahren, die robust gegenüber Angriffen sind. Dazu werden Attacken auf KI-Systeme analysiert, wie etwa in den Bereichen Gesichtserkennung, Sprachverarbeitung oder beim autonomen Fahren. Aus den ermittelten Schwachstellen entstehen schließlich gehärtete Lösungen.

Zusätzlich nutzen die Forscher KI-Methoden, um optimierte IT-Sicherheitssysteme zu entwickeln. Dazu zählt zum Beispiel die KI-basierte automatisierte Überwachung von komplexen IT-Umgebungen bei gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes. Auf diese Weise sollen sich unter anderem Identitätsmissbrauch, manipulierte IoT-Geräte oder auch Deep Fakes frühzeitig erkennen lassen. Die Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

„Unsere Entscheidungen basieren zunehmend auf Ergebnissen von KI-Systemen. Immer wichtiger wird dadurch auch die Korrektheit und Vertrauenswürdigkeit dieser Systeme. Cyber-Sicherheitsforschung leistet einen wichtigen Beitrag, KI vertrauenswürdig zu gestalten. Das Fraunhofer AISEC entwickelt sichere KI-basierte Lösungen, aber auch Prüf- und Zertifizierungsmethoden und konkrete Werkzeuge, um Unternehmen darin zu unterstützen, KI-Verfahren in Bezug auf deren Angreifbarkeit zu beurteilen und gezielt zu härten“, erklärt Prof. Claudia Eckert.

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