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Studie von Gartner Firmen setzen auf Graphdatenbanken in der Cloud

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Wie eine Studie von Gartner zeigt, hält die Cloud auch bei graphbasierten Anwendungen verstärkt Einzug. Demnach haben sich 90 Prozent der Firmen ihre Graphanwendungen innerhalb der vergangenen zwölf Monate in die Cloud umgezogen.

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Graphanwendungen wie von Neo4j kommen zunehmend in der Cloud zum Einsatz.
Graphanwendungen wie von Neo4j kommen zunehmend in der Cloud zum Einsatz.
(Bild: Neo4j)

Laut dem Graph-Spezialisten Neo4j sei es für viele der Kunden sogar das erste Mal überhaupt, dass sie derartige Graphtechnologie einsetzen. Der Betrieb in der Cloud ermöglicht unter anderem höhere Flexibilität hinsichtlich datenintensiver Aufgaben und der komplexen Architekturen von Graphanwendungen.

Trend zur Cloud hält an

Wie die aktuellen Zahlen zeigen, ist der Einsatz von Graphen auf Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und der Google Cloud Platform deutlich gestiegen. Dies liege laut Neo4j zum einen am Wunsch, den betrieblichen Overhead zu reduzieren, sowie zum anderen an der Bewältigung des Data-Gravity-Phänomens. Letzteres bezeichnet förmlich an der vorhandenen Infrastruktur „klebende“ Datenbestände, die den Einsatz von Cloud-Ressourcen erschweren.

Wie die Gartner-Studie meldet, steht die zunehmende Nutzung von Graphtechnologie in der Cloud in direktem Zusammenhang mit dem Trend zu Data Analytics und Cloud Computing im Unternehmensumfeld. Bis 2022 sollen demnach Public-Cloud-Dienste für 90 Prozent der Innovationen in den Bereichen Daten und Analytic entscheidend sein.

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