Suchen

Studie von Pierre Audoin Consultants und Freudenberg IT Fertiger auf Kuschelkurs mit Big Data

| Autor: Katrin Hofmann

Trotz der Haupthürde, die potenzielle Anwender nach wie vor sehen, setzen immer mehr mittelständische Fertigungsbetriebe in Deutschland auf Big Data. Dafür gibt es den Autoren einer Studie zufolge mehrere Gründe.

Firma zum Thema

Fertiger entdecken die Vorteile der Echtzeitüberwachung ihrer Produktion.
Fertiger entdecken die Vorteile der Echtzeitüberwachung ihrer Produktion.
(Bild: PAC, Freudenberg IT)

Was treibt immer mehr hierzulande ansässige Produktionsbetriebe dazu, Big-Data-Lösungen zu nutzen? Laut einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) und des IT-Full-Service-Anbieters Freudenberg IT „setzt das produzierende Gewerbe deutlich mehr Big Data ein als noch vor einem Jahr“.

Haupteinsatzbereiche

Vor allem zur Auswertung kaufmännischer Kennzahlen im Controlling oder von Absatzzahlen werden die Lösungen genutzt. In beiden Anwendungsbereichen stieg der Big-Data-Einsatz heuer gegenüber 2014 um fünf Prozent auf 72 beziehungsweise 71 Prozent. Die Analysten von PAC vermuten, dass die zunehmende Internationalisierung der Betriebe auf immer komplexeren Vertriebswegen diese Entwicklung auch künftig vorantreibt. Denn die Globalisierung werde von diesen Unternehmen als eine der größten Herausforderungen wahrgenommen.

Den höchsten Zuwachs beim Big-Data-Einsatz – von 27 auf 42 Prozent – hat die Umfrage bei der Analyse von Fertigungsdaten für eine vorausschauende Wartung gemessen. Dieser Wert überrasche nicht, „denn eine analysegestützte Wartungsplanung vermeidet Stillstände im Maschinenpark, verbessert die Auslastung und spart somit Kosten“.

Katalysator Industrie 4.0

Stefanie Naujoks, Analystin bei PAC, prognostiziert zudem: „Im Zuge der Weiterentwicklung der Produktion in Richtung Industrie 4.0 werden Big-Data-Lösungen neben Auftrags-, Absatz- und Bestandsdatenanalysen künftig vor allem auch auf der Fertigungsebene zunehmend an Bedeutung gewinnen.“ Beispielsweise zeigt die Studie auch bei der Auswertung von Fertigungsdaten zur Echzeitüberwachung der Produktion hohen Zuwachs. Setzten 2014 noch 38 Prozent der Firmen Big-Data-Lösungen dafür ein, sind es mittlerweile 48 Prozent.

Was die größte Hürde ist, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

(ID:43677707)

Über den Autor

 Katrin Hofmann

Katrin Hofmann

Editor, IT-BUSINESS