Exasol und AMD erzielen Rekordergebnis bei TPC-H Benchmark

10.09.2019

Beste jemals unabhängig getestete Ergebnisse für Exasol auf der Basis von AMD EPYCTM7002 Prozessoren

Beste jemals unabhängig getestete Ergebnisse für Exasol auf der Basis von AMD EPYCTM7002 Prozessoren 

 

Nürnberg, den 10. September 2019 – Die Exasol AG, Hersteller einer In-Memory-Analytics-Datenbank aus Nürnberg, nutzt den als Industriestandard anerkannten TPC-H Benchmark regelmäßig, um ihre Leistungsfähigkeit mit anderen Anbietern zu vergleichen. Bereits im Juli erzielte Exasol Top-Ergebnisse bei Tests mit einem Skalierungsfaktor von 3 und 10 Terabyte (TB). Nun kann der Datenbankanbieter dieser Serie einen weiteren Rekord hinzufügen: Beim TPC-H-Leistungstest mit einer Skalierung von 1 TB auf einem prozessorbasierten Server der Serie AMD EPYCTM7002 wurde die höchste Performance aller Zeiten erreicht.

 

Der TPC-H Benchmark ist ein herstellerunabhängiger und renommierter Leistungstest des Transaction Processing Performance Councils (TPC), der die Leistungsfähigkeit von Datenbank-Management-Lösungen vergleichbar macht. Der aktuelle Test mit Exasol wurde mit einer Skalierung von 1 TB auf 4 und 8 Servern durchgeführt. Mit einer Verarbeitungs-Geschwindigkeit von 6,1 Millionen QphH (Query-per-Hour) konnte die bis dato höchste im Rahmen des TPH-C-Benchmarks gemessene Performance im Bereich 1 TB erreicht werden. Dies entspricht einem Preis pro Performance von USD 0,06 – ebenfalls ein Rekord.

Die aktuellen Ergebnissewurden mit Exasol 6.2 auf einem Cluster von acht HPE ProLiant DL325 Gen10 Servern erreicht, jeder ausgestattet mit einem AMD EPYCTM7702 64 Core Prozessor. Sie untermauern die Spitzenposition von Exasol in Bezug auf Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Preis-Leistungsverhältnis, die das Unternehmen seit mehr als 10 Jahren im Rahmen des TPC-H Benchmarks einnimmt. 

„Unser Ziel war ambitioniert. Doch gemeinsam mit AMD ist es uns gelungen, höchste Performance unseres Datenbanksystems auf prozessorbasierten AMD EPYC Servern zu erreichen“, sagt Mathias Golombek, CTO bei Exasol. „Noch nie wurde eine derartige Geschwindigkeit im 1-TB-Bereich mit einem unabhängigen Benchmark dokumentiert.“

„Wir freuen uns sehr darüber, dass Exasol erneut derartig bemerkenswerte Benchmark-Ergebnisse erzielen konnte, diesmal auf der Basis unserer prozessorbasierten AMD EPYCTMServer der zweiten Generation“, sagt Raghu Nambiar, Corporate Vice President und CTO, Datacenter Ecosystems & Application Engineering, bei AMD. „Das Bedürfnis nach mehr Performance steigt stetig, während die IT-Budgets dies kaum tun. Weil wir bei unseren Servern der Serie AMD EPYCTM7002 Chips nutzen, die mit der modernen 7nm-Technologie gefertigt wurden, können wir nun mehr Leistung bei gleicher Server-Größe bieten.“ 

Bisher wurden über 220 registrierte TPC-H Benchmark Tests durchgeführt. Viele Datenbankanbieter haben die Ergebnisse veröffentlicht, die auf Basis von diversen Hardware-Systemen und in Größenordnungen bis zu 100 Terabyte realisiert wurden. Indem dieselben Skripte auf unterschiedlichen Plattformen ausgeführt werden, lassen sich die verschiedenen Datenbankanbieter miteinander vergleichen. Anwender oder Kaufinteressenten können so sehen, wie gut die gleiche Datenbank auf unterschiedlicher Hardware läuft.

Anmerkungen:
Die vollständigen TPC-H Benchmark-Ergebnisse sind wie folgt und ab dem 31.07.19 verfügbar. Sämtliche Ergebnisse sind unter dem untenstehenden Link zu finden. 

SF 1000
verfügbar ab: 31. Juli 2019
Performance: 6,145,628 QphH@1000GB
Preis pro Performance: 0.06 USD pro QphH@1000GB
System: 8x HPE ProLiant DL325 Gen10 Server, jeweils mit:  

256 GB RAM, 1x AMD EPYCTM 7702, 1x 1.6TB NVMe 
Referenz URL: http://www.tpc.org/3341
 

Über den TPC-H Benchmark

Der TPC-H-Benchmark des Non-Profit-Konsortiums TPC, das aus führenden Herstellern wie z. B. Microsoft, Oracle, und HP besteht, ist ein Leistungstest für Datenbank-Managementsysteme, um Unternehmen objektive Vergleichswerte an die Hand zu geben. Im Mittelpunkt stehen zunehmend Systeme, die extrem große Datenmengen verarbeiten, hochkomplexe Abfragen bewältigen und wichtige Entscheidungsgrundlagen für geschäftskritische Fragen liefern. Dabei wird eine Reihe von praxisorientierten Ad-hoc-Abfragen ausgeführt. Die Abfragen und die Datenbankinhalte sind so gestaltet, dass sie branchenübergreifende Relevanz haben.