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Interview mit Alexander Wallner, NetApp, zu Big Data

Enge Partnerschaft mit SAP und Microsoft

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Wie weit sind wir noch von einem modularen Scale-out-HANA entfernt?

Wallner: Bei einem Scale-up-System von vier Terabyte Speicherplatz als höchste Ausbaustufe bei HANA ist die Kapazitätsgrenze bald erreicht. Darum hat NetApp Speicherlösungen sowohl für modulares Scale-out-HANA als auch für Scale-up-HANA im Programm. Bei mehr als vier Terabyte greifen die NetApp-HANA-Scale-out-Appliance-Lösungen mit Serversystemen von Fujitsu und Cisco und bieten in diesen Fällen externen Storage. Diese Lösungen erlauben nicht nur die Skalierung von Speicher-Ressourcen für SAP HANA, sondern darüber hinaus auch die Umsetzung eines Hochverfügbarkeitskonzepts. SAP hat uns vor kurzem nun auch für HANA „Tailored Datacenter Integration“, TDI, zertifiziert und zwar die FAS-Familie ab FAS3250 auf NFS und die E-Series-Familie auf FC-Protokoll. Das ist ein weiterer Beleg für die Leistungsstärke von NetApp-Speicher im HANA-Umfeld.

Solid-State-Disk- und Flash-Systeme werden gerne als identische Speichersysteme gehandelt. Sie sind es aber nicht. Wie will man bei NetApp den technischen Fortschritt begleiten?

Wallner: NetApp bietet sowohl Solid State Disk mit integrierten Flash-Bausteinen als auch reines Flash wie Flash Cache oder Flash Accel. Wir haben im Vorjahr unser Flash-Angebot systematisch erweitert und konnten unsere führende Position im Bereich Enterprise Flash-Storage ausbauen. Unser Ziel war es, ein umfangreiches und leistungsstarkes Flash-Portfolio anbieten zu können. Damit wollten wir in der Branche Maßstäbe setzen und ich denke, das ist uns auch gelungen. Mit unseren Flash-Systemen, den umfassenden Produktangeboten, einschließlich intelligenter Caching-Technologien und All-Flash-Arrays, bieten wir Kunden die nötige Flexibilität und Auswahl, um den Mehrwert von Flash über den gesamten Computing-, Netzwerk- und Storage-Stack hinweg zu maximieren.

Was sollten NetApp-Anwender beachten, wenn sie Hadoop für Big-Data-Analysen einsetzen?

Wallner: Die Nachfrage nach Hadoop ist jetzt schon stark und wird zukünftig noch weiter steigen. Und das sicherlich zu recht, auch wir setzen Hadoop intern ein und profitieren von den Stärken der Plattform. Um sich die Einführung und den Umgang mit Hadoop zu erleichtern, sollte ein Unternehmen auf validierte Referenzarchitekturen wie FlexPod von NetApp setzen. Deren großer Vorteil ist die schnelle und risikoarme Implementierung. FlexPod Select ist für Hadoop in Form von Apache Hadoop von Cloudera und Hortonworks Data Platform validiert. Ein schlüssiges Modell für die Verarbeitung von Big Data stellt also beispielsweise die Kombination von FlexPod mit unserer hoch performanten E-Series und Hadoop dar. Eine solche Lösung beschleunigt Analyseprozesse, erhöht die Rentabilität und liefert neben hoher Performance und Speicherdichte auch die modulare Flexibilität dieses Konzepts.

Welche Erwartungen hat NetApp Deutschland an das aktuelle Geschäftsjahr?

Wallner: Wir sind gut in das Jahr 2014 gestartet und wir denken, dass es sich zu einem sehr positiven Geschäftsjahr für NetApp in unserer Region entwickeln wird. So konnten wir unser Lösungsportfolio wesentlich weiterentwickeln und sehen uns damit für die aktuellen wie zukünftigen Storage- und Data-Management-Anforderungen unserer Kunden sehr gut gerüstet. Unser Betriebssystem clustered Data ONTAP hilft den Kunden, eine kosteneffiziente und hoch automatisierte Storage-Umgebung zu betreiben, die überdies einen unterbrechungsfreien Betrieb im Rechenzentrum gewährleistet. Gerade für Service Provider oder IT-Abteilungen, die sich als Service Provider aufstellen, sind diese Kriterien elementar. Mit unserem Flash-Portfolio haben wir zudem neue und noch leistungsfähigere Technologien am Start und bieten damit das ausgereifteste Flash-Portfolio in der Storage-Branche. All diese Lösungen werden den Kunden bei ihren Herausforderungen rund um den ressourcenschonenden Betrieb der Infrastruktur, SAP sowie Backup und Data Protection helfen. Ich freue mich sehr auf unser neues Geschäftsjahr!

Dieses Interview ist im Kompendium „Einstieg in Big Data“ erschienen. Hier können Sie das vollständige Kompendium kostenlos als PDF herunterladen. Hier finden Sie weitere Kompendien von Storage-Insider.de zum Download.

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