Unternehmensstrategie

Embedded-Systeme für Industrie 4.0

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Die Intel Gateway Solutions für das Internet der Dinge beinhalten Wind Rivers Intelligent Device Platform XT 2.0 sowie McAfees Embedded Control 6.1 und ermöglichen die Entwicklung intelligenter Gateways, wie den erwähnten Box PC. Solche intelligenten Gateways sind die entscheidenden Systemerweiterungen, um den Anschluss an neueste intelligente Infrastrukturen sicherzustellen.

Intelligente IoT-Gateway-Lösungen

Im April ging Kontron mit der Deutschen Telekom eine Kooperation ein. Ziel dieser Zusammenarbeit ist, M2M Lösungen voranzubringen. Für verteilte Systeme, die eine Mobilfunkanbindung brauchen, bietet Kontron industrietaugliche Knotenpunkte, die für eine Anbindung der Endgeräte an die Cloud-Applikationen des Internets der Dinge benötigt werden. Bestandteil des Angebots der Deutschen Telekom an Entwickler ist das Kontron M2M Smart Services Developer Kit: Es bietet eine skalierbare Prozessor-Performance, beinhaltet alle relevanten Treiber und Protokolle und ist zudem flexibel hinsichtlich der Applikationen und Betriebssysteme.

Das Kit weist auch ein vorqualifiziertes Setup für Mobilfunknetzbetreiber auf. Das System verfügt über PTCRB Zertifizierung und ist für den Einsatz in Mobilfunknetzen zugelassen. Das spart Kunden Entwicklungszeit und -kosten: Das Zulassungs- und Zertifizierungsverfahren durch die Netzbetreiber, welches die Applikationen durchlaufen müssen, bevor sie in deren Netz eingesetzt werden können, wird so verschlankt. Für eine schnelle Entwicklung von Applikationen mit lokaler drahtloser Konnektivität unterstützt das Kit 802.11a/b/g/n WLAN (Wireless Local Area Network) und 802.15.4 WPAN (Wireless Personal Area Network). Zellulare Netzanbindung an die Cloud Applikationen bietet es mit einem bereits vorinstalliertem 3G WWAN (Wireless Wide Area Network), das für redundante Auslegungen optional auch über ein zweites PCI Express 3G/4G Module erweitert werden kann. Durch die optionale Erweiterung um das Smart Video und Audio Modul ist sogar die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht möglich.

Die Firma Salesforce sieht sich als Cloud-Markführer. Im Februar gab nun Kontron auf der Embedded World die Zusammenarbeit mit Salesforce.com bekannt. Gemeinsam arbeiten die Unternehmen an Konzeptstudien für das Internet der Dinge und das Internet der Kunden. Die auf Basis von Salesforce.1 gemeinsam entwickelten Konzeptstudien ermöglichen es Entwicklern, Applikationen bei sehr geringem technischem Risiko schneller zu implementieren. Gleichzeitig inspirieren sie auch zu neuen Design-Ideen, um die Weiterentwicklung des Internets der Dinge voranzutreiben. Nahezu alle Applikationen, die Geräte erfordern, die sich mit Menschen verbinden müssen und die man beispielsweise in Märkten wie Industrie, Medizin und Point-of-Sales findet, können von den IoT- und IoC-Konzepten von Kontron und Salesforce.com profitieren.

IoT-ready Plattformen von Kontron

Diese Studien erleichtern die Entwicklung erheblich, da sie es Entwicklern erlauben, sich ganz auf die Applikationsebene zu konzentrieren, sodass kein Expertenwissen über Computerhardware- oder Softwaretechnologien erforderlich ist.

Kontron geht davon aus, dass neue Geschäftsmodelle auf Basis des IoTs entstehen werden, die deutlich weiter entwickelt sind, als die in den klassischen Anwendungsfeldern der M2M-Kommunikation. Für eine erfolgreiche IoT-Implementierung ist es dabei nicht so sehr entscheidend, immer mehr Gerätedaten zu sammeln. Viel wichtiger ist es, die digitale Verbindung zu nutzen, um neue Erkenntnisse zu erlangen und um Menschen mit Menschen sowie Geräte mit Menschen zu verbinden.

Kontron bietet zusammen mit Technologie-Partnern eine Palette aus einer Hand, von offenen, IoT-ready Plattformen wie kompakte Box-IPC, HMI, Rackmount IPC, M2M-Gateways bis hin zu einem hochverfügbaren und kompakten Cloud-Server SYMKLOUD in Verbindung mit entsprechenden Software-Plattformen. Dadurch lassen sich innovative Industrie 4.0 Lösungen wirtschaftlich für die heutigen und zukünftigen Anforderungen implementierten.

Dieser Text ist ursprünglich bei unserer Schwesterpublikation Elektronikpraxis erschienen. Verantwortlicher Redakteur: Holger Heller

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Big Data, Analytics & AI

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43209895)