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Bessere operative Effizienz ElasticStack 6.6 ist ab sofort verfügbar

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Elastic hat die sofortige Verfügbarkeit des ElasticStack in Version 6.6 bekanntgegeben. Die aktuelle Fassung soll die operative Effizienz in verschiedenen Anwendungsfällen verbessern, darunter etwa Logging, Metriken und APM.

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Der ElasticStack ist ab sofort in Version 6.6 verfübar.
Der ElasticStack ist ab sofort in Version 6.6 verfübar.
(Bild: Elastic)

Zu den wesentlichen Neuerungen in Version 6.6 zählt das Index-Lifecycle-Management. Elasticsearch unterteilt dabei den Lebenszyklus eines Datenindex in die Phasen „heiß“, „warm“, „kalt“ und „löschen“. Anwender können Richtlinien festlegen und automatisieren, die den Verbleib eines Index und weitere Maßnahmen in der jeweiligen Phase steuern. Das Index-Lifecycle-Management zählt als kostenloses Feature zum Umfang des Basic-Abonnements.

Frostige Indizes und mehr Speed

Ebenfalls neu in Elasticsearch 6.6 sind die so genannten „eingefrorenen Indizes“. Sie sollen die Arbeitsspeicher- und damit auch die Hardwareanforderungen deutlich reduzieren und kostengünstigere Sizing-Empfehlungen für die langfristige Datenaufbewahrung ermöglichen. Die Abfrage solcher Indizes dauert etwas länger, stellt aber geringere Anforderungen an die Größe des Arbeitsspeichers. Auch die „eingefrorenen Indizes“ zählen als kostenlose Funktion zum Basic-Abonnement. Ein weiteres neues Feature sind Geo-Shapes auf Basis von Bkd-Bäumen: Die Open-Source-Funktion verringert den Platzbedarf gespeicherter Geo-Shape-Daten und erhöht die Abfrage-Performance.

Weitere Neuerungen

Zu den weiteren Neuheiten zählen die Möglichkeit zur Abfrage von IP-Adressfeldern sowie native Unterstützung von Datenhistogrammen und Geo-Abfragen in Elasticsearch SQL. Diese Verbesserungen sind ebenfalls im Basic-Abo enthalten und sollen das Erstellen von Zeitreihendiagrammen in Kibana Canvas vereinfachen. Zudem wurde Elastic APM um verteiltes Tracing erweitert und ist nun auch OpenTracing-kompatibel. Elastic hat außerdem vorkonfigurierte Machine-Learning-Jobs für Auditbeat-Daten ergänzt, die ungewöhnliche Ereignisse wie etwa sicherheitsrelevante Anomalien erkennen können. Auch ist nun Elastic Cloud Enterprise 2.1 verfügbar, unter anderem mit Unterstützung für Cluster-übergreifende Suche, IP-Filterung und andere Funktionen des ElasticStack 6.6.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Version 6.6 des ElasticStack gibt ein umfangreicher Blog-Eintrag.

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