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IntraFind präsentiert den iFinder5 elastic Elasticsearch auf Enterprise-Level

| Autor: Ludger Schmitz

Elasticsearch ist ein Open-Source-Produkt, das in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit findet. Die IntraFind Software AG hat es um einige Features erweitert, um es die Suchmaschine für Businesszwecke geeigneter zu machen.

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(Bild: Elastic-Logo)

Zunehmende Datenmengen in den Unternehmen sind dann ziemlich sinnlos, wenn man nicht einmal von den Informationen in ihnen weiß. In Datenbanken, E-Mails, Präsentationen, Tabellen und Textdokumenten stehen Informationen, von denen bestenfalls noch der jeweilige Autor weiß. Außerdem ist alles noch verteilt Cloud-Applikationen, diverse Server und Speicher. Big Data zum Wahnsinnig-werden.

Großes Interesse für neue Suchtechnik

Das hat Elasticsearch populär gemacht – und der Umstand, dass die Lösung Open Source ist. Es handelt sich um eine textorientierte Suchtechnik für verschiedene Dokumententypen auf der Basis von Lucene und Java, die sehr gut skaliert. Nicht nur Entwickler interessieren sich dafür, sondern auch sehr viele, vor allem große Unternehmen. Das wiederum hat dem Amsterdamer Unternehmen Elasticsearch BV des Projektinitiators, Shay Banon, in kürzester Zeit mehr als 100 Millionen Dollar Risikokapital eingebracht. Elasticsearch ist nach in einem Versionssprung Ende 2016 derzeit in Release 5.2.

Auf der Basis von Elasticsearch erweitern nicht nur Softwareanbieter ihre Produkte, sondern andere erweitern das Mutterprodukt. Eins dieser Unternehmen ist die IntraFind Software AG mit Sitz in München und New York. Sie bewirbt ihre Lösung „iFinder5 elastic“ als „Komplettlösung für Enteprise Search und Content Analytics auf der Basis der offenen Suchtechnologie Elasticsearch“.

Einfach zu bedienen und Rechte-gesteuert

Zu deren aktuellen Version hebt der Anbieter an erster Stelle das „einfach zu bedienende User Interface hervor“. Das zentrale Suchfeld ähnele demnach der Suchfunktion in Suchmaschinen. Dazu gehört eine Autocomplete-Funktion mit Tippfehlerkorrektur („Meinten Sie...“), so dass der Nutzer nicht wissen muss, wie der Suchbegriff korrekt geschrieben wird.

Der iFinder 5 elastic unterstützt dabei bis zu 33 Sprachen und bietet optional eine sprachübergreifende, sogenannte cross-linguale Suche. Ebenfalls optional sind Linguistik-Features wie Eigennamen-Erkennung und Kompositaszerlegung. So findet die Anwendung den Begriff „Komplettradsatz“, wenn der User nur „Räder“ eingibt.

Die Lösung unterstützt 600 Dateiformate. Die gefundenen Dokumente lassen sich in einer Vorschauansicht öffnen, ohne dass das entsprechende Programm auf dem Gerät installiert sein muss, von dem die Suche ausgeht.Eine Rechteverwaltung (Secure Search) im Index sorgt dafür, dass ein Nutzer nur die Daten in der Trefferliste angezeigt bekommt, die er berechtigt ist zu sehen.

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Über den Autor

 Ludger Schmitz

Ludger Schmitz

Freiberuflicher Journalist