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Datenverwaltungsfunktionen ausgebaut Elastic Stack in Version 6.7 veröffentlicht

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

In der aktuellen Version 6.7 enthält der Elastic Stack zwei neue Lösungen: Elastic Maps visualisiert Geodaten mit verschiedenen Ebenen in Kibana und Elastic Uptime überwacht die System- und Dienst-Verfügbarkeit.

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Elastic Uptime ist Teil des neuen Release 6.7 des Elastic Stacks.
Elastic Uptime ist Teil des neuen Release 6.7 des Elastic Stacks.
(Bild: Screenshot / Elastic)

Der Elastic Stack in Version 6.7 ist ab sofort verfügbar. Neben den beiden Neuheiten Elastic Maps und Elastic Uptime führt er neue Versionen von bekannten Features ein, die sich jetzt für den Einsatz in Produktionsumgebungen eignen. Dazu zählen zum Beispiel Cluster-übergreifende Replikation, Index-Lifecycle-Management, Elasticsearch SQL inklusive ODBC- und JDBC-Clients sowie Canvas und Functionbeat. Der Elastic Stack lässt sich im Elasticsearch Service der Elastic Cloud nutzen oder in selbstverwalteten Deployments einsetzen.

Geodaten intuitiv auswerten

Elastic Maps ermöglicht die intuitive Darstellung und Erkundung geografischer Daten. Neue Funktionen wie Ebenen, die Darstellung individueller Datenpunkte und Formen sowie zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten ergänzen die bereits bestehenden Visualisierungsmöglichkeiten. In der Version 6.7 steht das Tool als Betaversion zur Verfügung und wird in Kibana bereitgestellt.

Dienste überwachen

Die neue Uptime-Lösung sorgt dagegen für die proaktive Systemüberwachung. Sie stellt zudem APIs für optimierte Überwachungsmöglichkeiten zur Verfügung. Elastic Uptime erkennt automatisch ausgefallene oder verzögert reagierende Dienste und benachrichtigt die zuständigen Administratoren, noch ehe die betreffenden Dienste von einer Anwendung aufgerufen werden. Außerdem ermöglicht Uptime unter anderem eine Einschätzung von Betriebs- und Reaktionszeiten aus verschiedenen Netzwerkperspektiven. Als Basis dient Heartbeat, ein ressourcenschonender Datenübermittler für das Uptime-Monitoring. Die Lösung lässt sich sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Unternehmensnetzwerks bereitstellen.

Detaillierte Informationen zum aktuellen Release hält ein Blog-Eintrag auf der Elastic-Website bereit.

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