Kommerzielle Nutzung des Internets der Dinge

Eclipse will Open-Source-Gedanken ins IoT tragen

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Eines der Ziele von Eclipse IoT ist es, Open-Source-Komponenten für IoT-Architekturen zu entwickeln.
Eines der Ziele von Eclipse IoT ist es, Open-Source-Komponenten für IoT-Architekturen zu entwickeln. (Bild: Eclipse / Bosch)

Die Eclipse Foundation will die kommerzielle Nutzung des Internet of Things voranbringen. Open-Source-Technologien sollen aus der Eclipse IoT-Initiative und der Eclipse IoT Working Group heraus entstehen.

Die Eclipse Foundation arbeitet mit Branchenführern zusammen, um unter anderem Open-Source-Komponenten für IoT-Architekturen zu entwickeln. Aktuell gibt es bereits fast 40 IoT-Projekte. In einer aktuellen Fallstudie begründet Bosch Software Innovations die Teilnahme an Eclipse IoT. Bosch arbeitet im Rahmen seiner Cloud-basierte IoT-Plattform, der Bosch IoT Suite, mit Eclipse zusammen.

Bosch beschäftigt zurzeit über 60 Entwickler, die an Eclipse IoT-Projekten arbeiten und rund 1,5 Millionen Zeilen Code beigesteuert haben. Die Bosch IoT Suite basiert auf den Open-Source-Projekten Eclipse Ditto, Eclipse hawkBit, Eclipse Hono und Eclipse Vorto. Nach Angaben von Eclipse umfassen die verschiedenen Projekte generell drei Hauptkategorien. Diese sind für ein modulares IoT-Projekt notwendig:

Geräte: Dazu gehören Hardware-Abstraktions-, Kommunikations- und Fernverwaltungslösungen. Mit einem Satz von Bibliotheken, die auf einem eingeschränkten, eingebetteten Gerät bereitgestellt werden können, um einen vollständigen IoT-Entwicklungsstapel bereitzustellen, sind im Fokus dieser Kategorie.

Edge-Geräte-Gateways: Dabei handelt es sich um Lösungen, die Funktionen für ein IoT-Gateway bereitstellen, wie Eclipse Kura, Eclipse SmartHome und Eclipse 4diac. Generell handelt es sich um Projekte, die Möglichkeiten bieten, die Konnektivität einer Gruppe von Sensoren und Aktoren untereinander und mit externen Netzwerken zu koordinieren.

IoT Cloud-Plattform: Hierbei geht es um Software-Infrastruktur und -Services, die für IoT-Lösungen notwendig sind. Zu den Projekten gehören Eclipse Kapua und Eclipse OM2M sowie Connectivity, Device Management und Device Registry Komponenten. Hier wird auch die Zusammenarbeit mit Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google Cloud und Cloud-Diensten im Allgemeinen den Rechenzentren von Unternehmen Rechnung getragen. Diese Projekte erleichtern auch die Interoperabilität von Eclipse IoT.

In diesen Bereichen sind Eclipse und die Partner tätig. Ein weiterer Fokus liegt auf offenen IoT-Plattformen für industrielle Verwendung des Internet der Dinge, Industry 4.0 und Edge Computing. Auch die Bereitstellung einer Enterprise IoT-Architektur auf Basis von Open Source und den dazu gehörigen Standards sind geplant. Darüber hinaus will Eclipse auch mit anderen Anbietern von IoT-Technologie zusammenarbeiten.

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