Fortiss unterstützt Normung DKE entwickelt Sicherheitsstandard für KI-Systeme

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Das Normungsinstitut DKE hat mit der VDE-AR-E 2842-61 eine erste Norm für den Bereich „Entwurf und Vertrauenswürdigkeit von autonom/kognitiven Systemen“ vorgestellt. Tatkräftige Unterstützung leistete dabei das Forschungsinstitut Fortiss.

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Gemeinsam arbeiten das DKE und Fortiss an Normen für KI.
Gemeinsam arbeiten das DKE und Fortiss an Normen für KI.
(Bild: Fortiss)

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Zukunftstechnik – doch klare Definitionen oder verbindliche Richtlinien sind noch Mangelware. Sie sind aber Voraussetzung dafür, um das Vertrauen von Industrie und Verbrauchern nachhaltig zu gewinnen.

Mit der Norm VDE-AR-E 2842-61 ist dem DKE und dem Forschungsinstitut Fortiss ein erster Durchbruch in dieser Angelegenheit gelungen. Der Industriestandard ist zur Verifizierung der Sicherheit KI-basierter Systeme gedacht und fand internationale Beachtung. Japan möchte den Standard unverändert übernehmen.

Umfangreich und zukunftssicher

Die Norm setzt einen verlässlichen Sicherheitsstandard unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstands. Sie umfasst insgesamt sechs Bände zuzüglich Anwendungsleitfäden und steht auf der DKE-Website zur Einsicht bereit.

Ziel ist es, den internationalen Weg für eine strukturierte und nachweislich sichere Entwicklung KI-basierter Systeme zu ebnen. Gleichzeitig soll ein Referenz-Standard für KI-Siegel bereitstehen. Im Nachgang der Veröffentlichung lassen sich die Anwendungsregeln durch Praxiseinsätze und Erfahrungen weiter optimieren. Dies soll unter anderem die effiziente Nutzung in kleinen und mittelständischen Unternehmen sicherstellen.

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