Forbes-Studie prognostiziert Entwicklung

Digitale Transformation gewinnt enorm an Bedeutung

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Forbes und Hitachi Data Systems haben sich in einer Studie mit der Digitalen Transformation befasst.
Forbes und Hitachi Data Systems haben sich in einer Studie mit der Digitalen Transformation befasst. (Bild: Forbes)

Gemeinsam mit Hitachi Data Systems haben die Marktforscher von Forbes Insights eine Studie zur Digitalen Transformation durchgeführt. Sie zeigt, dass das Thema in Unternehmen hohe Priorität genießt.

Laut der Studie mit dem Titel „How to Win at Digital Transformation: Insights from a Global Survey of Top Executives“ steht die Digitale Transformation auf der Strategieagenda der Firmen ganz oben: Rund die Hälfte der befragten Führungskräfte und Top-Manager nimmt an, dass die kommenden zwei Jahre dafür entscheidend sind. Eine echte geschäftliche Transformation sei aber nur erreichbar, wenn der Zusammenhang von Menschen, Prozessen und Technologie beachtet wird. Diese drei Faktoren müssen aufeinander abgestimmt sein. Nur ein Drittel der befragten Unternehmen sieht sich selbst in führender Position bei der Kundenerfahrung. Dies legt laut Forbes den Schluss nahe, dass das Potenzial von Daten und Analysen nur unzureichend ausgeschöpft wird.

Investitionen für Innovationen

Investitionen in neue Digitalisierungstechniken haben für 51 Prozent der Unternehmen höchste Priorität. Gleiches gilt für den Ausbau der Kapazitäten für Daten und Analysen. Als Top-Treiber gelten neue Geschäftsmodelle (41 Prozent) und neue Technologien (40 Prozent). Der Erfolg der Transformation wird vor allem an Innovationsfähigkeit (46 Prozent), Umsatzwachstum (46 Prozent) und Kostensenkungen (43 Prozent) gemessen.

Probleme und Herausforderungen

Nur 44 Prozent der Unternehmen betrachten sich als fortgeschritten oder führend bei Daten und Analysen. 91 Prozent haben durch deren Nutzung aber bereits Umsatzanstiege erzielt. Zudem fehlt es an unternehmensweiten Ansätzen: Crossfunktionale Teams sind nicht ausreichend an Entwicklung (40 Prozent) oder Implementierung (35 Prozent) der Strategie beteiligt. Die meiste Arbeit übernimmt die IT-Abteilung (50 bzw. 54 Prozent), die gleichzeitig auch als am besten auf die Digitale Transformation vorbereitet gilt. Andere Funktionsbereiche hinken hinterher. Als Lösungsansätze für die Herausforderungen der kommenden Jahre wird der Faktor Mensch hoch eingeschätzt: 57 Prozent der Unternehmen planen in diesem Zusammenhang Neueinstellungen, weitere 54 Prozent interne Schulungen.

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