Kommentar von Bruno Šimić, Couchbase

Digitale Innovation zum Anfassen – Beispiel Yapstone

| Autor / Redakteur: Bruno Šimić / Nico Litzel

Der Autor: Bruno Šimić isst Senior Solutions Engineer bei Couchbase
Der Autor: Bruno Šimić isst Senior Solutions Engineer bei Couchbase (Bild: Couchbase)

Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Allein im Jahr 2017 ist der Aktienwert um über 40 Prozent gestiegen. Allerdings sprechen die Nachrichten beim Thema Wachstum trotzdem vom „Apple-Dilemma“, da das Unternehmen mit seinem Kerngeschäft Smart Phones nicht unbegrenzt expandieren kann. Im Gegenteil, die Nachfrage nach mobilen Endgeräten stagniert, deshalb soll der Bereich digitale Services neues Wachstumspotenzial liefern.

Viele Unternehmen stehen vor der gleichen Herausforderung. Um als Dienstleister erfolgreich zu sein, braucht es eine passende IT-Infrastruktur, denn der Einsatz von digitaler Innovation ist der entscheidende Faktor für Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsvorteile. Entscheider müssen Wege finden, wie sie diese Vorteile optimal in ihre Organisationen integrieren.

Ein gutes Beispiel aus der Praxis liefert die globale Bezahlplattform Yapstone. Diese wickelt bisher hauptsächlich Online-Bezahldienstleistungen von Miet- und Kautionszahlungen für Immobilien ab. Für Kunden wie Gäste und Vermieter bleibt Yapstone dabei meistens im Hintergrund und damit unsichtbar, da gerade bei Online-Plattformen nur der Bezahlvorgang durchgeführt und abgesichert wird, aber selbst keine Mietobjekte angeboten werden.

Yapstone setzt auf die Datenmanagementplattform von Couchbase

Yapstone wurde im Jahr 1999 gegründet und stand vor der Herausforderung, seine IT-Infrastruktur besser an die Bedürfnisse des Endnutzers anzupassen, um eine bessere Nutzererfahrung zu gewährleisten. Gleichzeitig möchte der Payment-Provider sein Geschäftsmodell auf andere Sektoren erweitern. Ein großes Hindernis war dabei die bestehende relationale Datenbankinfrastruktur, da diese immer stärker zum Flaschenhals bei der Performance und Funktionserweiterungen wurde und nicht mehr zeitgemäß für moderne Onlineprozesse war.

Yapstone verarbeitet aktuell Finanztransaktionen in Next Billion Dollar Start-ups, daher ist eine weitere Expansion und die Erschließung neuer Märkte für das FinTech-Unternehmen besonders wichtig. Gleichzeitig trägt es durch die Kundenbasis und dem Umgang mit besonders sensiblen Finanzdaten eine große Verantwortung.

Um den Anforderungen gerecht zu werden, suchte Yapstone in einem mehrmonatigen Findungsprozess nach einer neuen Datenbanklösung. Diese sollte zum einem als Datenmanagementplattform offen und skalierbar für zukünftige Entwickelungen sein, andererseits aber auch eine Integration der bestehenden Nutzerbasis erlauben. Im Rahmen der Auswahl musste die Datenbank neben der Führungsebene auch Produktmanager, Technologieexperten aus den Fachabteilungen, DevOps-Verantwortliche und die Betriebsleiter überzeugen. Sie äußerten ihre Kriterien, die im Change-Management bedacht wurden.

Durch verschiedene Proof of Concepts mit unterschiedlichen Anwendungsfällen fiel die Wahl schlussendlich auf Couchbase. Insgesamt vergingen von der Produktsichtung bis zur laufendem Betrieb etwa fünf Monate. Couchbase Server wurde in die Cloud-basierte Entwicklungsumgebung von Yapstone integriert. Aktuell umfasst die Implementierung mehr als 25 Nodes und wurde speziell auf die teilweise extrem großen Datenmengen ausgerichtet. Je nach Anbieter, Nutzerverhalten und Angebotsplattform variiert die Informationsmenge.

Zudem spielte die Interoperabilität mit den Partnern eine wichtige Rolle. Um diese schnell einzugliedern, war zum Beispiel die Umsetzung von Know-your-Customer-Richtlinien wichtig. Couchbase war in der Lage, solche branchenspezifischen Anforderungen zu erfüllen – ohne die Partner unnötig zu belasten. Aktuell ist Couchbase in die developer.yapstone.com-Community integriert und es wird gerade die Migration der existierenden Kunden in den neuen Marketplace Client abgeschlossen. Dort stehen neue APIs zusammen mit der Datenmanagementplattform von Couchbase bereit.

Vorteile bestätigen Entscheidung für Couchbase

Yapstone ist mit der Kooperation sehr zufrieden. Die Integration des Couchbase Servers 5.0 in die Yapstone-Plattform erlaubt flexible Skalierbarkeit und hohe Performance. Dies erlaubt einen besseren Fokus auf die User-Experience und neue Möglichkeiten bei der Skalierbarkeit. Dadurch ist man jetzt wesentlich flexibler und schneller bei der Anpassung der Ökosystems und Unternehmensentwicklung allgemein.

Angesichts der weltweit zunehmenden Vorschriften und Compliance-Anforderungen im Zusammenhang mit der Zahlungsverarbeitung werden Datenbestände immer wertvoller – und ihre Handhabung immer schwieriger. Couchbase erlaubt es Yapstone, diese Informationen in nutzbare Business Intelligence umzuwandeln. Auch die Migration der bestehenden Kundenbasis und der Umgang mit Legacy-Datensystemen war kein Problem, da die hauseigene Querylanguage N1ql von Couchbase ANSI SQL kompatibel ist.

„Durch die Einführung der NoSQL-Technologie von Couchbase in unsere Mikro-Service-basierte Produktplattform sind wir in der Lage, unsere Transformationsinitiativen erheblich zu beschleunigen und uns durch die Förderung der Shared Economy einen Wettbewerbsvorteil auf dem Zahlungsmarkt zu schaffen“, sagt Sanjay Saraf, CTO von Yapstone. „Wir suchen ständig nach Wegen, wie wir unseren Kunden bessere Leistungen bieten können, und Couchbase gibt uns die Möglichkeit, optimale Kundenerfahrung zu liefern. Couchbase ist insbesondere eine grundlegende Technologie für unser verbessertes Merchant Onboarding, unser Versicherungsgeschäft und die vertrauens- und sicherheitsrelevanten Mikro-Services.“

Fazit

Digitalisierung betrifft alle Unternehmen, man könnte sogar sagen, dass eigentlich jede Organisation vor ihrem eigenem „Apple-Dilemma“ steht. Egal, ob Mittelständler, Start-up oder Global Player – alle müssen sich über den optimalen Einsatz von Innovationen Gedanken machen. Durch neue Technologie wird kein Unternehmen auf Dauer ohne Veränderung überleben.

Der Beispielfall von Yapstone macht deutlich, dass nicht nur eingesessene Familienunternehmen ganz eigene Herausforderungen bei der Anpassung ihrer Geschäftsmodelle haben. Genau wie im Use Case erläutert kann aber jedes Unternehmen durch die Kooperation mit dem richtigen Partner seine Expertise optimieren und sogar die Betriebskosten erheblich senken – ein wichtiger Schlüssel dabei ist die richtige Managementlösung für Daten.

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