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HPI-Konferenz zu Industrie 4.0 Die vernetzte Produktion der Zukunft

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Das Internet der Dinge zieht zunehmend in die Fabriken ein. Mit den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen beschäftigt sich am 25. Februar die zweite Industrie-4.0-Konferenz des Hasso-Plattner-Instituts (HPI).

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Gastgeber und HPI-Direktor Prof. Dr. Christoph Meinel.
Gastgeber und HPI-Direktor Prof. Dr. Christoph Meinel.
(Bild: HPI)

Auf dem Event werden führende Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmen, wie beispielsweise SAP-Vorstandsvorsitzender Bernd Leukert oder Telekom-Vorstandsmitglied Reinhard Clemens, über die globale Vernetzung und selbstständige Organisation von Produktionseinheiten diskutieren. Auf der Agenda stehen diesmal neben Vorträgen und Diskussionsrunden auch sechs Arbeitsgruppen: Diese widmen sich Themen wie Technologie, Sicherheit oder Globalisierung. Referenten geben dabei Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Problemstellungen, zudem sind aktive Beteiligung und Diskussionen erwünscht.

Zögerliche Umsetzung

Die Anstrengungen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 lassen bisweilen noch zu wünschen übrig, wie Gastgeber und HPI-Direktor Prof. Dr. Christoph Meinel feststellt. So werde oft darauf verwiesen, dass viele Fragen bezüglich der Vernetzung und Kommunikation der Maschinen untereinander noch nicht vollständig geklärt sind. Zudem werde IPv6 als neues Standardprotokoll im Internet eine wichtige Rolle spielen, auch die Entwicklung von Lösungen zur Absicherung von smarten Geräten sei ein großes Thema. „Das HPI arbeitet bereits an einem neuen Standard, der eine gesicherte Funkverbindung zwischen Sensoren und Aktuatoren in Smart Homes, Smart Factories und Smart Cities ermöglicht“, erläutert Meinel. Anmeldungen zur Konferenz sind ab sofort über die HPI-Homepage möglich.

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