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Smart-Home-Umfrage Die Mehrheit möchte das Zuhause intelligent vernetzen

Autor / Redakteur: Franz Graser / Ira Zahorsky

Mehr als die Hälfte der Deutschen weiß, was unter dem Begriff Smart Home zu verstehen ist und denkt über die Anschaffung von untereinander vernetzten Geräten nach. Das zeigt eine Umfrage von ImmobilienScout24. Die Anschaffungskosten sind jedem Zweiten allerdings noch zu teuer.

Die große Mehrheit der Deutschen könnte es sich durchaus vorstellen, in einem vernetzten Heim leben zu wollen. Momentan sind jedoch die Anschaffungskosten für viele noch zu hoch.
Die große Mehrheit der Deutschen könnte es sich durchaus vorstellen, in einem vernetzten Heim leben zu wollen. Momentan sind jedoch die Anschaffungskosten für viele noch zu hoch.
(Bild: Frommel Fotodesign/Qivicon)

Mehrheitlich (78 Prozent) wissen die Befragten ganz genau oder können sich grob etwas unter dem Begriff „Smart Home“ vorstellen. Im vernetzten Zuhause sind alle Geräte miteinander verbunden, beispielsweise Heizung, Beleuchtung, Belüftung und Sicherheitstechnik, um miteinander kommunizieren zu können.

Alle Geräte lassen sich beispielsweise mit dem Smartphone überwachen und steuern. Dadurch entsteht ein System, das auf die persönlichen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt ist und ökonomisch arbeitet.

Die Top 5 der Smart Home-Geräte, in die investiert werden würde oder bereits investiert wurde, sind:

1. Lichtsysteme (60 Prozent) 2. WLAN-Router (59 Prozent) 3. Smart-TV (58 Prozent) 4. Heizkörperthermostate (55 Prozent) 5. Rauchmelder (54 Prozent)

74 Prozent der Befragten haben bereits in vernetzte Technik investiert oder haben darüber nachgedacht, aber die Wünsche diesbezüglich noch nicht umgesetzt. Lediglich knapp jeder Vierte hat kein Interesse an dieser Technik.

Hohe Anschaffungskosten und Installation schrecken aber ab Jedem zweiten Deutschen (56 Prozent) ist die Anschaffung und Installation der Geräte noch zu teuer. 37 Prozent trauen überdies dem Datenschutz noch nicht.

Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut Innofact 1.039 Personen. Die Befragung erfolgte im August 2015.

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