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Business Intelligence in der Verwaltung

Die Herausforderung, Daten zum Reden zu bringen

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Chancen für BI

Wieviel effizienter wäre es doch, jedem für seinen Verantwortungsbereich die Möglichkeit zu geben, Daten zu analysieren und beispielsweise Kosten in Bezug zueinander zu setzen oder zumindest transparent zu machen. Natürlich muss klar definiert sein, wer Zugriff auf welche Daten hat, wie weit dieser Zugriff geht und in welcher Form mit den Daten gearbeitet werden darf. Ein flexibles Policy-basiertes Governance Framework bedeutet: Anwender fahren ihre Analysen auf einer soliden und sicheren Grundlage – und können ihre Daten trotzdem flexibel auswerten.

Visuelle Datenanalyse mit Dashboards bietet vollkommen andere Möglichkeiten als eine Excel-Oberfläche, auf der manuell Daten kopiert und mühselig in Diagramme verpackt werden. Das Berichtswesen muss diejenigen Daten selbst in Bezug zueinander setzen, bei denen vorher keine Beziehungen oder Querverweise analysiert werden konnten.

Durch diese Zeit- und Ressourceneinsparungen gelingt es Kommunen und Städten, dem Kostendruck und Personaleinsparungen zu entgegnen. Durch automatisierte Auswertungen sinkt auch das Fehlerrisiko, Optimierungspotenziale werden deutlich und sogar Betrugsfälle (etwa im Sozialsystem) können leichter entdeckt werden.

Die Einsatzbeispiele sind vielfältig

Bei verwaltungsinternem Einsatz lässt sich mit intelligenten Auswertungen und modernen BI-Lösungen sehr viel erreichen. So findet die Frage nach wirtschaftlich effizientem Handeln in der Verwaltung eine Antwort: Eine laufende Überwachung der Ein- und Auszahlungen liefert Hinweise auf die Wirksamkeit des Liquiditätsmanagements einer Behörde und Wirtschaftlichkeit im Ressourceneinsatz. Dabei ermöglicht der intensive Blick auf die Daten eine Vielfalt neuer Erkenntnisse.

Aber auch Sachziel-Controlling ist eine interessante Möglichkeit:

  • Wie zufrieden sind Bürger beispielsweise mit der Lebensqualität?
  • Welche Faktoren spielen hier eine Rolle?
  • Welchen Einfluss hatte beispielsweise die Schaffung von weiteren Kindergartenplätzen?
  • Wie sieht es in anderen Kommunen aus, welche Verteilschlüssel gibt es dort?

Der Autor: Robert Schmitz, Qlik
Der Autor: Robert Schmitz, Qlik
(Bild: Qlik)

Die Daten liegen oft vor, es fehlt nur die ämterübergreifende Analyse.

Einsatzmöglichkeiten für BI in der Verwaltung gibt es viele – und die Vorteile überwiegen bei weitem die Hindernisse. Denn schneller und besser heißt auch intelligenter. Was helfen Mengen von digitalen Daten und optimierten Workflows, wenn daraus nicht auch neue Erkenntnisse gezogen werden? Und das quasi in Echtzeit, über alle Datenquellen hinweg, einfach in der Anwendung und so visualisiert, dass man es sofort versteht. Alles Chancen also für Self-Service Business Intelligence.

* Robert Schmitz ist als Country Manager D/A/CH beim Visual Analytics-Anbieter Qlik für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich. www.qlik.com./de

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