Industrie 4.0

Deutschland und China gemeinsam für Normung und Standardisierung

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„Die gemeinsame Arbeitsgruppe für Industrie 4.0 ist auch eine Weiterentwicklung der Anforderungen der Bundesregierung zum Wirtschaftszweig 4.0. Sie stand im Zusammenhang mit den Regierungskonsultationen durch den chinesischen Premier Li Keqiang und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Oktober 2014“, so Reinhold Pichler, Leiter des DKE ExcellenceCluster Industrie 4.0 im VDE.

Beispielhaftes Projekt aus dem Bereich Steckvorrichtungen

Ein Beispiel für die bereits erfolgreiche deutsch-chinesische Zusammenarbeit sei das Projekt „Plugs and sockets for industrial purposes – Low-voltage docking connectors with pins and contact-tubes for mobile energy storage units“. Dieses wichtige Normungsprojekt aus dem Bereich Steckvorrichtungen für Batteriewechselsysteme wurde den Angaben zufolge vom deutschen nationalen Komitee bei der International Electrotechnical Commission (IEC) eingereicht und angenommen. Leiter dieses Projektes ist der Deutsche Bernd Horrmeyer und stellvertretender Leiter der Chinese Ni Feng.

„Nach Ansicht vieler Experten werden Batteriespeicher ein zentrales Element der Energiewende und für die Elektromobilität brauchen wir sie sowieso. Die deutsch-chinesische Projektspitze ist ein wichtiger Schritt für die Zusammenarbeit und Entwicklung in diesem Bereich“, kommentiert Dr. Bernhard Thies, Sprecher der DKE-Geschäftsführung.

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