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Firmen sehen Potenzial in neuen Analyseverfahren Deutsche Unternehmen nutzen Big Data systematisch

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Eine aktuelle Studie von OnePoll im Auftrag von Teradata zeigt, dass fast die Hälfte der deutschen Unternehmen statistische und Text-Analyseverfahren nutzen. Damit liegen sie deutlich vor Frankreich und Großbritannien.

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Eine Studie von Teradata zeigt die Unterschiede im Unternehmenseinsatz von Big Data.
Eine Studie von Teradata zeigt die Unterschiede im Unternehmenseinsatz von Big Data.
(Teradata)

Bei 49 Prozent der deutschen Unternehmen kommen statistische, bei 46 Prozent Text-Analyseverfahren bei Big Data zum Einsatz. Das zeigt eine Umfrage von OnePoll im Auftrag von Teradata, die unter 300 Managern auf Geschäftsführungsebene in Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchgeführt wurde. 60 Prozent gaben an, aus neuen Analyseverfahren zusätzliches Potenzial für ihr Unternehmen zu schöpfen.

Britische Firmen sind zufriedener

Die Studie zeigt, dass britische Firmen zufriedener mit ihren Big-Data-Erfolgen als deutsche oder französische Unternehmen sind – obwohl sie bei der Nutzung von neuen Datentypen weniger Fortschritte aufweisen. 25 Prozent sehen sich als „fortschrittlich“, weitere 24 Prozent sogar als „wirklich innovativ“ oder „marktführend“. In Deutschland bewerten sich nur 17 Prozent als „fortschrittlich“ und nur fünf Prozent noch besser, während diese Werte in Frankreich 25 und sieben Prozent betragen.

Genauigkeit als Ziel

Bei der Beschäftigung mit neuen Datentypen setzen die Manager verschiedene Prioritäten: 41 Prozent der deutschen Führungskräfte nannten Datengenauigkeit als oberstes Ziel, während dies in Frankreich nur 34 Prozent und in Großbritannien 28 Prozent taten. Eine große Rolle spielt dagegen für deutsche und französische Manager die Steigerung der Effizienz und die Verringerung des personellen Aufwands. Jeweils 57 Prozent gaben an, dazu auf neue Analysetechniken zu setzen. In Großbritannien nannten nur 24 Prozent dieses Ziel. 44 Prozent der deutschen Unternehmen gaben an, dass die Mehrzahl der neuen Datentypen aus sozialen Netzwerken stammt. Zudem werden bei 53 Prozent der Firmen aktiv Daten von HTML-Webseiten genutzt.

Die komplette Studie kann gegen Registrierung auf der Teradata-Webseite eingesehen werden.

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