Studie zu Big Data Analytics

Defizite und Potenziale bei der Digitalen Transformation

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

SAS hat die dritte Auflage der Studie „Wettbewerbsfaktor Analytics“ vorgestellt.
SAS hat die dritte Auflage der Studie „Wettbewerbsfaktor Analytics“ vorgestellt. (Bild: SAS)

Laut der Studie „Wettbewerbsfaktor Analytics 2015“ nutzen 90 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch immer weniger als die Hälfte ihrer Daten.

Zu dieser Erkenntnis kommt eine Erhebung der Universität Potsdam, die in Zusammenarbeit mit dem Softwarehersteller SAS durchgeführt wurde. Erste Erkenntnisse zur Fertigungsindustrie wurden bereits am 9. Juni auf dem SAS-Forum in Bochum vorgestellt. Dort stellte sich bereits heraus, dass ein Großteil der Firmen dieses Thema verdrängt und damit die eigene Zukunftsfähigkeit riskiere.

Big Data Analytics in der Industrie

Laut der Studie nutzen 34 Prozent der befragten Unternehmen analytische Systeme in der Produktion. In der Logistik steigt dieser Wert auf 40 Prozent an, während beim Qualitätsmanagement nur 20 Prozent der Unternehmen solche Systeme verwenden. Laut der Studie ist ein Zuwachs an Bedeutung von Analytics in den Bereichen Logistik und Qualitätsmanagement zu erwarten. Viele Unternehmen sehen das größte Potenzial für Industrie 4.0 in der Produktionsplanung und -steuerung. Allerdings ergeben sich die größten Möglichkeiten aus der Verknüpfung von Fertigung mit vor- oder nachgelagerten Smart-Objects, die auch außerhalb des Unternehmens liegen können.

Zur Studie

Die dritte Auflage der Studie „Wettbewerbsfaktor Analytics“ beschäftigt sich mit dem Thema ob und wie umfangreich Unternehmen im deutschsprachigen Raum Business Analytics einsetzen. Das untersucht das Team der Universität Potsdam, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government, unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Gronau. Die Studie basiert auf der Grundannahme, dass der analytische Reifegrad eines Unternehmens Rückschlüsse auf dessen Wettbewerbsfähigkeit zulässt. Unternehmen sollen sich anhand der durchschnittlichen Reifegrade der jeweiligen Branchen orientieren können, welche Wettbewerbsvorteile sich durch einen Ausbau der analytischen Kompetenzen erschließen lassen.

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