Kommentar von Jürgen A. Krebs, Hitachi Data Systems

Datenwachstum – Last oder Chance?

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Unternehmen aller Branchen und Sektoren auf der ganzen Welt sind mit der Herausforderung der sogenannten „Big Data“ konfrontiert. Aber Unternehmen, die ihre Big Data nutzen, sind im Schnitt produktiver und profitabler als solche, die ihre Datenmengen als große, ungewollte Verantwortung und Bürde begreifen.

Wie weit sind wir also entfernt davon, Big Data als positive Entwicklung zu verstehen und für die unternehmerische Entwicklung und damit zum eigenen Vorteil einzusetzen? Leider ziemlich weit: Die IDC-Untersuchung ergab, dass lediglich zehn Prozent der Mitarbeiter in IT-Führungspositionen diesen Prozess begonnen haben. Etwa 20 Prozent wollen in den nächsten 24 Monaten damit beginnen. Weitere zehn Prozent wollen in diese Richtung nicht aktiv werden. Die große Mehrheit von 60 Prozent hat jedoch schlicht keinen Plan.

Was aber hält diese 60 Prozent auf? Die IDC-Ergebnisse zeigen, dass viele CIOs vor den Kosten und der Budgetierung entsprechender Implementierungen zurückschrecken. Sie haben zudem Probleme damit, den Mehrwert für ihr Unternehmen zu beziffern oder den Return on Investment (ROI) eine Big-Data-Strategie zu messen.

Wettbewerbsvorteil Daten

Untätigkeit ist jedoch keine Lösung. Die Vorteile durch die Nutzung von Daten stehen immerhin Unternehmen aus dem jeweiligen Mitbewerb ebenfalls offen. Der Punkt, an dem der Mehrwert durch die Nutzung der Daten die Kosten überwiegt, ist bereits erreicht. IT-Verantwortliche sollten diese Entwicklung als positiv auffassen und handeln.

Big-Data-Konzepte können bereits im Kleinen beginnen. Ein möglicher erster Schritt kann es etwa sein, das eigene Unternehmen genau zu durchleuchten; nicht selten ergeben sich erste Ansatzpunkte, deren erfolgreiche Umsetzung einfach und gut messbar ist. Es ist wahrscheinlich, dass die Optimierung existierender Prozesse einen klar zu erfassenden ROI ergibt. Im nächsten Schritt können IT-Verantwortliche komplexere Projekte angehen, usw.

Erste Erfolge sollten auch weitere Führungskräfte dazu bewegen, den Weg mit zu beschreiten und ihre Daten zu evaluieren. Nach dieser Analyse werden sie das Speichern und Managen von Daten eher als Teil der Geschäftstätigkeit begreifen.

Die Urbarmachung von in Unternehmen vorhandenen Daten erfordert ein adäquates Management, bevor die Daten ihren Wert beweisen können. Ein strategischer Ansatz ist dafür unerlässlich. Es steht außer Frage, dass Unternehmen mit der besseren Speicherstrategie am einfachsten den Mehrwert ihrer Daten nutzen können. Die richtige Storage-Lösung kann die Daten effizient erfassen und eine entsprechende Erstauswertung durchführen. Unternehmen, die das begriffen haben, werden Fortschritte bei der Effizienz und Leistungsfähigkeit sowie beim Kundenservice und der Wettbewerbsfähigkeit machen.

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