Suchen

Kommentar von Dirk Häußermann, Informatica Daten als Energiequelle für das Business

| Autor / Redakteur: Dirk Häußermann / Nico Litzel

Eine der vielen Herausforderungen, denen sich Enterprise-Data-Architekten gegenübersehen, ist es, teilweise überlappende, verwirrende oder unvollständige Datensätze intelligent zu sortieren. Da die Daten aus vielen verschiedenen Quellen stammen, gibt es in den Unternehmen nicht immer ein gemeinsames Verständnis für die Definition von Daten. Daher ist es wichtig, alle Daten zu verstehen, ehe Regeln für sie erstellt werden.

Firmen zum Thema

Der Autor: Dirk Häußermann ist Geschäftsführer EMEA Central bei Informatica
Der Autor: Dirk Häußermann ist Geschäftsführer EMEA Central bei Informatica
(Bild: Informatica)

Ein pragmatischer Ansatz für Organisationen mit hohem Wachstum, die es sich nicht leisten können, in Armeen von spezialisierten Hadoop-Entwicklern zu investieren, ist es, die Unterteilung klein genug zu halten, um die Performance nicht zu stören. Dazu müssen sie dem Drang widerstehen, das Design zu dehnen, um kleinere Grenzfälle einzuschließen, da dies an anderer Stelle zu Problemen führen kann.

Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen mit einem Ansturm von Daten konfrontiert sind und da die Verbreitung von Daten weiter wächst, ringen Unternehmen noch immer damit, wie man am effektivsten Daten verwendet, um den Unternehmenswert zu maximieren.

In einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld entwickeln Unternehmen einen strategischen Blick auf ihre Kundendaten und versuchen, umfassende Kenntnisse zu den Kunden zu erhalten, um diese in Marketing-Aktivitäten, Up- und Cross-Selling einfließen zu lassen und um Kundendaten zu fördern, die gezielt Marketing- und Service-Leistungen antreiben.

Die Lösungsarchitektur sollte rund um das System gebaut werden, um einen iterativen Ansatz zu ermöglichen, bei dem entweder ganz oder teilweise Datensätze aufgenommen werden, die umgehend einen wirtschaftlichen Mehrwert produzieren, während nach und nach Profile angereichert und eine umfassendere Enterprise-Lösung gebaut werden können. Datenqualität und Governance sind ein wichtiger Teil des Plans, um keinen Datensumpf entstehen zu lassen.

Warum Daten 3.0 den Geschäftswert maximieren

Es ist zwingend notwendig, die Kontrolle über die Daten zu behalten und diese wirklich zu verstehen. Wir haben uns von der Automatisierung von Transaktionen hin zu einer zweiten Welle bewegt, in der Datenbanken, Anwendungen und Analytics dabei geholfen haben, Wettbewerbsvorteile zu liefern. Jedoch in der dritten Welle, der modernen Ära der Daten 3.0, treiben Daten im Wesentlichen neue Geschäftsmodelle an. Unternehmen, die heute schon Daten verwenden, um herausragende Kundenerlebnisse zu liefern, großartige Produkte zu bauen und die betriebliche Effizienz zu steigern, sind die Gewinner in dieser neuen digitalen Wirtschaft.

Aber um ein Gewinner zu sein, müssen Unternehmen zunächst in der Lage sein, die Kontrolle zu übernehmen und ihre Daten wirklich zu verstehen. Die Strategie besteht darin, die IT und die Geschäftsbereiche mit den besten Produkten zusammenzubringen, um den Kunden Lösungen mit Wert zu liefern, verankert durch diese drei Parameter:

  • 1. Transparenz und Kontrolle rund um die Daten ist ein Muss: Während die Verfügbarkeit von Daten wächst, ist die Fähigkeit, diese Daten zu sehen, auf sie zuzugreifen und sie zu verwalten die Erfolgsformel. Der Schlüssel dazu liegt in einem schnellen und einfacheren Zugang zu sauberen vertrauenswürdigen und sicheren Daten, ob im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud.
  • 2. Die Demokratisierung von Daten ist da: IT ist nicht mehr der Türsteher von Daten. Wir sind in eine neue Ära der Datenanalyse eingetreten, in der der gesamte Business-Intelligence-Markt vor einer Transformation steht, da Organisationen Daten in die Hände aller Mitarbeiter legen – vom Vertrieb und Service bis zu den Executives – und deren Umsetzung, Selfservice, Daten-Visualisierung, und Business-Discovery-Lösungen beschleunigen. Diese Lösungen wiederum treiben eine neue Ära von intelligenten Dashboards an, die von jedem Mitarbeiter genutzt werden können. Es muss jedoch gewiss sein, dass die Daten an der Quelle sicher sind. Governance und Compliance sind dabei von entscheidender Bedeutung.
  • 3. Multiple Tools sind nicht mehr wirksam oder ausreichend: Mit der Demokratisierung von Daten und der Tatsache, dass Daten im gesamten Unternehmen verwendet werden, um Entscheidungen zu treffen, fragen Kunden nach Lösungen, die einfach zu implementieren sind und dabei auch sicherstellen, dass Sicherheit, Governance und Compliance Bestandteil sind. Organisationen, die ihr stärkstes Asset, nämlich Daten, monetisieren, werden diejenigen sein, die den größten Einfluss auf ihr Geschäft und ihren ultimativen Erfolg haben. Mit anderen Worten, „Data Powers Business“, weil Daten echten geschäftlichen Nutzen schaffen.

(ID:44168176)