Visuelle Datenexploration

Datameer kündigt Visual Explorer an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Datameer hat den Visual Explorer vorgestellt.
Datameer hat den Visual Explorer vorgestellt. (Bild: Datameer)

Auf der Strata Data Conference 2017 in New York präsentiert Datameer erstmals den Visual Explorer. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung für die Big-Data-Plattform des Unternehmens. Sie ermöglicht schnelle Self-Service-Datenexploration in Data Lakes.

Der Visual Explorer wird Datameers Big-Data-Plattform ergänzen und soll die uneingeschränkte visuelle Erforschung extrem großer Datensätze aus Data Lakes ermöglichen. Als Grundlage dient eine zum Patent angemeldete Indexierungstechnik. Dateningenieure und Business-Analysten können über ein Spreadsheet-ähnliches Interface mit den Daten arbeiten. Per Mausklick lassen sich individuelle Charts und Graphen erstellen, die vollständig dynamisch angelegt sind. Nutzer können über die Visualisierungen per Point-and-Click Drill-Down-Funktionen nutzen sowie Daten in jede Richtung filtern und aggregieren. Die Ergebnisse werden dabei in Echtzeit dargestellt, was Ad-hoc-Analysen erleichtert und schnelle Einblicke in große Datenmengen ermöglicht. Fertiggestellte Explorationen lassen sich speichern und jederzeit wiederverwenden. Zudem ist der Export der Ergebnisse zu anderen BI- und Analytics-Lösungen wie beispielsweise Tableau oder Power BI möglich.

Unkomplizierte Data Exploration

Während bislang komplexe Datenmodelle und unhandliche Data-Exploration-Umgebungen für bedarfsabhängige Datenanalysen nötig waren, geht Datameer einen anderen Weg. Der Visual Explorer wurde von Beginn an so entwickelt, dass er klassische Hindernisse bei der visuellen Datenanalyse umgeht. Indem er die direkte und sofortige Datenanalyse mittels dynamischer On-demand-Indexierung in den Data Lakes ermöglicht, soll ein neues, uneingeschränktes Paradigma der visuellen Analyse entstehen. Nebeneffekte wie Datenduplizierung oder Latenzen sind bei der neuen Technik nicht vorhanden. Zudem können Analysten mit dem Datameer-Ansatz in besonders kurzer Zeit feststellen, ob sich Erkenntnisse im aktuellen Datensatz verbergen. Ist das nicht der Fall, lassen sich schnell weitere Datensätze erforschen.

Einheitliche Plattform

„Beim Versuch Wert aus ihren Data Lakes zu gewinnen und deren Einsatz voranzutreiben, scheiterten Unternehmen mit einer Reihe von Ansätzen weitgehend, unter anderem auch mit der Nachstellung ihres Enterprise Data Warehousing Stacks. Trotz vertrauter Paradigmen wie SQL und OLAP waren dabei viele Schritte zwischen verschiedenen Tools, Datenduplizierung und Latenzen in Kauf zu nehmen. Das schränkt die Datenexploration ein und erodiert den Wert der Daten“, erklärt Datameer-CEO Christian Rodatus. Mit der eigenen Plattform will Datameer genau an diesen Punkten ansetzen und eine einheitliche Lösung für Big-Data-Import, -Verarbeitung sowie nun auch dessen visuelle Analyse bieten.

Datameer Visual Explorer ist derzeit nur als private Beta-Version für ausgewählte Kunden verfügbar. Im Rahmen von zwei Webinaren wird Datameer die Lösung heute (4. Oktober) ausführlich vorstellen.

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