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Studie von MarkLogic Data Stewardship bringt Analytik voran

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der NoSQL-Spezialist MarkLogic hat in Zusammenarbeit mit dem Business Application Research Center (BARC) die Studie „Data Stewardship als Wegbereiter für Analytik“ vorgestellt.

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MarkLogic hat sich gemeinsam mit dem BARC mit Data Stewardship befasst.
MarkLogic hat sich gemeinsam mit dem BARC mit Data Stewardship befasst.
(Bild: MarkLogic)

Dabei handelt es sich um eine DACH-weite Umfrage zur Relevanz von Daten und einem effizientem Datenmanagement für Business Intelligence (BI) und Analytik. Wie die Studie zeigt, wollen viele Unternehmen eine Data Stewardship etablieren. Allerdings sehen deutlich mehr Firmen den Bedarf, handeln aber noch nicht. Dabei sind klar definierte Data-Governance-Rollen ein wichtiger Baustein, um Daten zu beherrschen und als Produktionsfaktor nutzbar zu machen. Der Begriff Data Governance umfasst dabei alle Steuerungsmaßnahmen, die dem Schutz und der Verwaltung unternehmenseigener, korrekter und vertrauenswürdiger Daten dienen.

Qualitätsmanagement gefragt

Die Studie machte vor allem das Stammdaten- und Datenqualitätsmanagement als wichtige BI-Trends für das aktuelle Jahr aus. Qualitätsgesicherte Daten sind die Basis für Analytics und damit auch das Hauptziel bei der Einführung von Data-Governance-Rollen wie Data Stewardship und Data Owner. 78 Prozent der Befragten nannten eine verlässliche und konsistente Datenbasis als wichtigstes Ziel. Weitere 55 Prozent wollen Analyseergebnisse durch bessere Datenqualität optimieren. Für 52 Prozent ist ein Single Point of Truth für Stammdaten das wichtigste Ziel.

Data Stewardship noch selten

Den meisten Unternehmen steht in Sachen Datenqualität noch ein weiter Weg bevor. Zwar haben viele Firmen bereits Maßnahmen zur Unterstützung der Analytik ergriffen, etwa durch Einführung von Business oder Data Analysts (65 Prozent) sowie Data Owners oder Data Architects (je 40 Prozent). Aber nur 13 Prozent verfügen bislang über die Rolle des Data Stewardship. „Das deutet auf eine mangelnde operative Umsetzung hin“, meint Dr. Stefan Grotehans, Director Sales Engineering DACH von MarkLogic. „Auch diese Unternehmen müssen das letzte Stück des Weges gehen, um ein gut funktionierendes, vertrauenswürdiges Datenmanagement zu realisieren. Denn erst wenn Daten qualifiziert und sinnstiftend zueinander in Beziehung gesetzt werden, ist die notwendige Datenqualität gegeben, um Mehrwert mit Daten zu generieren und entsprechend tatsächlich neue Geschäftsmodelle entwickeln zu können“, erklärt er.

Datenbanken häufig im Einsatz

Bei der Umsetzung von Data Stewardship setzen die Unternehmen auf spezielle Data-Governance-Software. Vor allem Datenbanken (68 Prozent) und BI-Tools (61 Prozent) kommen dabei zum Einsatz. Wer gerade die Einführung entsprechender Rollen plant, setzt primär auf Werkzeuge zur Datenintegration (65 Prozent), Tools für das Stammdatenmanagement (49 Prozent) sowie Software für Metadatenverwaltung (44 Prozent). Als größtes Hemmnis für Data Stewardship wird von 62 Prozent der Befragten die Etablierung organisatorischer Maßnahmen gesehen. 58 Prozent beklagen fehlende Managementunterstützung, weitere 44 Prozent halten die Anschaffung zusätzlicher Technologien für ein Problem.

Die vollständige Studie steht auf der Website des BARC zum Download bereit.

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