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SAS-Studie zu Berufsfähigkeiten Data Scientists sind oft „Geeks“

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

SAS ist der Frage nachgegangen, was einen guten Data Scientist ausmacht. Dazu wurden rund 750 Vertreter dieser Berufsgruppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

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SAS hat sich mit den Eigenschaften von Data Scientists beschäftigt.
SAS hat sich mit den Eigenschaften von Data Scientists beschäftigt.
(Bild: SAS)

Erste Ergebnisse dieser Umfrage liegen nun vor und erlauben eine Einteilung in klare Charakterprofile. Demnach sind 37 Prozent der Data Scientists „Geeks“, verfügen also über traditionelle analytische, logische und fachspezifische Fähigkeiten. Auf dem zweiten Rang landet der „Deliverer“ mit 17 Prozent. Diese Personengruppe ist proaktiv und kann gut im Projektmanagement und der Mitarbeiterführung eingesetzt werden. Danach folgen „Driver“ (14 Prozent), bei denen es sich um hochgradig pragmatische Individuen mit starker Konzentration auf die Umsetzung der Ziele handelt, sowie die vor allem Routine und Beständigkeit bevorzugenden „Cruncher“ (13 Prozent).

Wunsch und Wirklichkeit

Eine Diskrepanz zeigt sich aber beim Vergleich der Ansprüche an einen Data Scientist mit der Realität: Vorausgesetzt werden unterschiedlichste Kompetenzen wie technisches und mathematisches Verständnis, unternehmerisches Denken und Kommunikationsstärke. Allerdings verfügen fast zwei Drittel der Data Scientists über weniger als drei Jahre Erfahrung in ihrem Berufsfeld und können daher gar nicht alle der genannten Fähigkeiten mitbringen. „Damit die Zusammenarbeit funktioniert, müssen Unternehmen ein besonderes Augenmerk auf die Teambildung legen und gewährleisten, dass sich Kompetenzen ergänzen“, erklärt Norbert Seibel, Education Manager DACH von SAS.

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