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DS-GVO kommt Ende 2017

Das Wichtigste zur EU-Datenschutz-Grundverordnung

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Datenschutzbeauftragter

Unternehmen müssen ab Ende 2017 einen Datenschutzbeauftragten benennen, wenn sie im großen Ausmaß sensible Daten verarbeiten oder das Verhalten vieler Verbraucher überwachen. KMU sind von dieser Vorschrift ausgenommen, es sei denn, die Datenverarbeitung ist ihre Haupttätigkeit.

Genauer gesagt: Wenn die „umfangreiche regelmäßige und systematische Beobachtung von betroffenen Personen“ oder die „umfangreiche Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten“ – die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen, biometrische Daten, Informationen über Gesundheit, Sexualleben und sexuelle Ausrichtung betreffen – zur Kerntätigkeit eines Unternehmens gehört, ist dieses verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen.

Recht auf Vergessenwerden

Verbraucher müssen mit der neuen DS-GVO ihre Einwilligung geben, das persönliche Daten gespeichert werden dürfen. Aber genauso einfach sollen sie diese auch wieder zurückziehen können. Sie bekommen ein „Recht auf Vergessenwerden“, das heißt, ein Recht darauf, dass auf ihren Wunsch ihre persönlichen Daten aus den Speichern von Unternehmen auch wieder gelöscht werden.

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