Blick in die Kristallkugel

Das sind die kurz- und mittelfristigen IoT-Trends

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Henning von Kielpinski von Consol Software prognostiziert sechs IoT-Trends.
Henning von Kielpinski von Consol Software prognostiziert sechs IoT-Trends. (Bild: Consol Software)

IoT ist in aller Munde. Allerdings stehe man bei der Entwicklung noch ganz am Anfang, meint die Münchner Consol. Es zeichneten sich Veränderungen ab, die teilweise disruptiven Charakter hätten.

So werde das Internet der Dinge (Internet of Things IoT), das auf einer hochgradigen Automatisierung und Vernetzung basiert, zur Komfort-, Effizienz- und Produktivitätssteigerung in vielen Bereichen beitragen.

Allerdings steckt das IoT laut Consol noch in den Kinderschuhen. Bereits kurz- und mittelfristig zeichnen sich im IoT-Umfeld sechs neue Entwicklungen ab.

1. Blockchains und Attacken

Heiß diskutiert wird aktuell das Thema Blockchain – auch für das Internet der Dinge, denn gerade hier kann die Blockchain punkten.

2. DDoS-Attacken

DDoS-Attacken werden wohl zunehmen. IoT-Geräte dürften ein lukratives und leichtes Ziel für Botnetz-Betreiber bleiben, vor allem dann, wenn Default-Passwörter nicht geändert werden.

3. Interoperabilität

Es werden weiterhin viele inkompatible Kommunikationsprotokolle verbreitet bleiben. Es ist nicht davon auszugehen, dass hier in nächster Zeit eine Standardisierung erfolgt. Im Gegenteil: Kurzfristig ist sogar eine Erhöhung der Protokollvielfalt zu erwarten.

4. IPv6

Das Thema IPv6 dürfte gerade hinsichtlich IoT wieder deutlich an Bedeutung gewinnen, da es viele Vorteile für den IoT-Einsatz bietet, etwa höhere Sicherheit.

5. Big Data

Die in IoT-Anwendungen gewonnenen Daten werden künftig verstärkt zu einem Hauptlieferanten für Big Data. Problem dabei ist, dass IoT-Daten bisher nicht verifiziert werden.

6. Neue Applikationen

Außerdem ist nach EInschätzung von Consol davon auszugehen, dass viele überflüssige Applikationen auf den Markt drängen werden.

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