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Kommentar von Andy Walsky, Overland Storage

Das Comeback von Tape

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Kosten, Ausfallsicherheit und Innovation sprechen für Tape

Im Mai 2012 gaben zwölf Tape-Hersteller eine gemeinsame Erklärung ab, die die Bedeutung von Tape für Big Data bekräftigte. Darin wurden eine Reihe großer Unternehmen genannt, die Tape als Teil ihrer Speicherinfrastruktur einsetzen und die Vorteile dieser Technik nutzen, um besonders große Datensätze zu sichern.

Auch die Langlebigkeit des Mediums und seine geringen Kosten wurden genannt, genauso wie eine hohe Datenintegrität und zahlreiche Schnittstellen zu unterschiedlichen Dateisystemen. Mit diesen positiven Eigenschaften spielt Tape in Sachen Kosten, Ausfallsicherheit und Innovation in der ersten Liga der Speichermedien mit.

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Gerade wenn es um die Kosten geht, so ist es Dank der Standardisierung der LTO-Technik gelungen, höchste Kapazität, eine hohe Geschwindigkeit, eine energieeffiziente Performance und ein effizientes Datenmanagement unter einen Hut zu bringen. Forscher der Clipper Group berichten von Ergebnissen, die belegen, dass die Energiekosten für Festplatten im Vergleich zu Tape über einen Zeitraum von fünf Jahren gesehen 290-mal höher lagen.

Im Lauf der vergangenen zehn Jahre hat sich Tape-Technik enorm entwickelt. So stiegen die Transferraten von nur sechs Megabyte pro Sekunde auf 1,3 Terabyte pro Stunde und die Kapazität erhöhte sich von 40 Gigabyte auf 6,25 Terabyte pro Cartridge. Abgesehen davon können diese haltbaren Kassetten einfach transportiert werden, was Vorteile bei der Auslagerung von Daten an einen anderen Ort oder den Transport von sehr großen Datenmengen bedeutet.

Tape-Speicher ist also bereits jetzt eine starke Lösung für Unternehmen, die Daten auf lange Sicht speichern wollen und die auf den idealen Mix aus Kapazität, Energieeffizienz und Mobilität setzen wollen. Und seitdem LTFS mit neuen Funktionen wie Drag-and-drop aufwartet, sehen Storage-Experten eine neue Welle von Tape in den Datenzentren der Welt.

Disk, Flash, Cloud oder Tape – die Mischung macht’s!

Die meisten Unternehmen werden gezwungen sein, verschiedenen Speichermedien und -plattformen zu mischen, um sowohl kurz- als auch langfristige Ziele zu erreichen. Disk-, Tape- und Cloud-Speicher werden in unterschiedlicher Mischung mit dabei sein, um in den Unternehmen eine effektive und nahtlose Lösung zu erreichen. Beim anhaltenden Anstieg der Datenmenge scheint es tatsächlich utopisch zu sein, auf Tape verzichten zu wollen.

Auch in der Cloud spielt Tape eine wichtige Rolle. Das White Paper des Information Storage Industry Consortium „International Magnetic Tape Storage Roadmap“ von Ende 2011 argumentierte, dass die Beständigkeit und die Möglichkeiten zur Verschlüsselung das Tape ideal für den Einsatz im Hintergrund von Cloud-Speichern machen würde. Auch dass Tape-Speicher analog zu Cloud-Speichern weiter wachsen würden, wurde prognostiziert – immerhin mit einer Wachstumsrate von 45 Prozent bis 2015.

Heute ist Tape ein Markt, der 2,3 Milliarden US-Dollar schwer ist und der seine Heimat in der Backup- und Archivierungsindustrie hat. Wenn Hersteller und ihre Partner im Channel ihren Kunden die am besten gemischte Speicherplattform anbieten wollen, um für Big Data und Cloud gewappnet zu sein, so sollten sie sicher gehen, dass Tape auch weiterhin ein Bestandteil ihres Portfolios ist.

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