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Marktübersicht BI-Tools Darauf kommt es bei der Auswahl von Business Intelligence Tools an

Autor: Jessica Eckenberger

Business Intelligence (BI) hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil im Marketing entwickelt. Der strategische Einsatz von BI verhilft zur Prozessoptimierung, steigert die Produktivität und wirkt sich positiv auf den ROI aus. Doch worauf kommt es bei der Auswahl eines Business Intelligence Tool an. 14 Anbieter finden sich in der Marktübersicht.

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In unserer Marktübersicht stellen wir Ihnen 13 Business Intelligence Tools für den Mittelstand vor.
In unserer Marktübersicht stellen wir Ihnen 13 Business Intelligence Tools für den Mittelstand vor.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Business Intelligence ist in den letzten Jahren für viele Unternehmen unverzichtbar geworden. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Business Intelligence umfasst eine Reihe von Methoden, die es Unternehmen ermöglicht, Daten aus internen sowie externen Quellen zu sammeln, zur Analyse weiterzuverarbeiten und diese anschließend durch Dashboards, Berichte und Datenvisualisierung zu präsentieren. Nachdem die Zusammenhänge aus den großen Datenmengen identifiziert werden, können die neugewonnenen Informationen für geschäftsrelevante Entscheidungen sowie die Weiterentwicklung des Marketings genutzt werden.

Business-Intelligence-Produkte können sowohl in großen als auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen Einsatz finden. Allerdings herrscht gerade in kleinen Firmen noch ein großer Verbesserungsbedarf, was die Implementierung von BI-Methoden in die Geschäftsprozesse betrifft.

Dies liegt häufig daran, dass sich zu wenig mit der Thematik und den einhergehenden Vorteilen von Business Intelligence beschäftigt wird. Dabei kann der strategische Einsatz von BI zum wesentlichen Erfolg von Marketing-Abteilungen und dem gesamten Unternehmen beitragen.

Intention Prozessoptimierung

Ein Mehrwert, der bei der Nutzung hervorzuheben ist, ist vor allem die Prozessoptimierung; denn durch die Rationalisierung der Daten werden Prozesse deutlich transparenter, wodurch etwaige Verbesserungsmöglichkeiten schnell identifizierbar werden. Durch den uneingeschränkten Datenzugriff und die schnelle Berichterstattung hat der Einsatz von BI Lösungen zusätzlich einen positiven Effekt auf den ROI des Unternehmens.

Doch der wohl wichtigste Vorteil besteht darin, dass aktuelle Trends beim Konsumverhalten der Kunden durch die kontinuierliche Datensammlung und Analyse identifiziert werden können. Diese Informationen können Unternehmen zu ihrem Vorteil nutzen.

Um die Mehrwerte von Business Intelligence optimal nutzen zu können, lohnt sich die Implementierung eines BI-Tools. Durch eine mobile beziehungsweise digitale Nutzung von BI erreichen Sie den entscheidenden Vorteil, einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Daten zu erhalten.

Außerdem profitieren Anwender von einer deutlichen Kostenreduzierung, einer höheren Profitabilität und echten Self-Service Analyseansätzen, mit denen Sie sich von Ihren Marktbegleitern abgrenzen können. Doch die Vielzahl an Tools im Bereich Business Intelligence machen die Entscheidung für eine bestimmte Lösung nicht leicht.

Diese Fragen sollten sich Unternehmen bei der Auswahl eines BI-Tools stellen

Im Vorfeld einer BI-Einführung sollten sich Unternehmen zunächst die Frage stellen, welche Probleme aktuell im Geschäftsgeschehen bestehen beziehungsweise welche Prozesse im Unternehmen vereinfacht werden sollen und ob ein BI-System diese effektiv lösen kann. Nachdem diese grundlegenden Fragestellungen geklärt worden sind, sollten Sie sich ausgiebig mit den einzelnen Angeboten, Kompetenzen, und Spezifikationen der verschiedenen Software-Anbieter auseinandersetzen.

Abhängig von Ziel, Anwender-Charakteristik und nicht zuletzt Höhe des Budgets sind auch unterschiedliche Methoden und Lösungsansätze erfolgsversprechend. Um am Ende die passende Lösung für die eigenen BI-Anforderungen zu finden, sind daher folgende Fragen unerlässlich, bevor es mit dem Auswerten und Visualisieren der Daten losgeht:

  • 1. Wie viele Anwender und Stakeholder sollen eingebunden werden?
    Beim Auswahlprozess für ein passendes BI-Tool steht vor allem die Anzahl der Anwender im Zentrum der Entscheidung. Dieser Punkt ist nicht nur die für Kosten der Anwendung relevant, sondern auch für die Funktionsfähigkeit sämtlicher Prozesse.
  • 2. Welche Funktionsbereiche umfasst die Software?
    Legen Sie bereits im Voraus fest, welche Ziele Sie mit der Implementierung eines BI-Tools verfolgen. Mit einer derartigen Vorgehensweise können Sie besser beurteilen, welche Funktionen ihr BI-System abdecken muss, um Ihr Unternehmen an Ihr Ziel zu bringen.
  • 3. Welche technischen Details umfasst die Software?
    Hier sollte geprüft werden, ob ein webbasiertes System oder eine Client-Installation größere Vorteile für das Unternehmen bietet. Außerdem sind die Kompatibilität mit Drittsystemen sowie die passenden Schnittstellen wichtig, um das System ohne Probleme nutzen zu können.
  • 4. Wie hoch ist das Gesamtbudget?
    Nicht unwesentlich ist natürlich die Höhe der Kosten. Die verschiedenen Angebote auf dem Markt hängen beispielsweise von Lizenzkosten, Implementierungskosten oder Trainingskosten ab und können die Preise deutlich beeinflussen. Deswegen kann über die Berechnung des Total Cost of Ownership (TCO) gut beurteilt werden, welches Preismodell am besten geeignet ist.

BI-Marktübersicht: 14 Business Intelligence Tools
BI-Marktübersicht: 14 Business Intelligence Tools
(Bild: Marconomy)

Eine perfekte Lösung für jedes einzelne Bedürfnis gibt es nicht. So hängt die Entscheidung für das passende Tool von verschiedenen Faktoren und Anforderungen ab. Um den Entscheidungsprozess zu erleichtern, hat das Partnerportal „Marconomy“ eine Analyse der Funktionen und Schlüsselparameter von 14 verschiedenen Business Intelligence Anbietern zusammengetragen und in einer BI Marktübersicht zusammengefasst

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