Leitfaden des BVDW Consumer IoT schöpft Chancen noch nicht aus

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) hat gemeinsam mit den Marktforschern von Deloitte den „Faktencheck Consumer IoT“ veröffentlicht. Die Analyse zeigt, wie das Internet der Dinge (IoT) den Alltag deutscher Verbraucher beeinflusst.

Firmen zum Thema

BVDW-Vizepräsident Alexander Kiock
BVDW-Vizepräsident Alexander Kiock
(Bild: BVDW)

Das IoT ist beispielsweise in Form vernetzter TV-Geräte, Wearables oder Smart-Home-Systeme im Alltag der Verbraucher angekommen. Bereits sieben von zehn Konsumenten nutzen laut dem „Faktencheck Consumer IoT“ ein IoT-Endgerät. Der Markt ist dabei überaus vielfältig: „Es gibt nicht den Markt und den Nutzer. Vielmehr existieren verschiedene Teilmärkte mit Markt-, Anbieter- und Konsumentenperspektiven, die berücksichtigt werden müssen“, so BVDW-Vizepräsident Alexander Kiock.

Grundlagen fehlen häufig

Die Studie zeigt aber auch, dass nach wie vor oft die Grundlagen fehlen, um das IoT-Potenzial in allen Verbrauchersegmenten zu erschließen. In den einzelnen Produktbereichen sind die Unterschiede teils frappierend: So besitzen über die Hälfte (51 Prozent) der Verbraucher einen Smart TV, aber nur 4 Prozent der Haushalte verfügen über vernetzte Rauchmelder.

„Als Ganzes betrachtet hat Consumer IoT seine enormen Möglichkeiten bei Weitem noch nicht ausgeschöpft“, erklärt Klaus Böhm, Leider des Bereichs Media & Entertainment von Deloitte. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht für Unternehmen, die sich in Sachen Consumer IoT engagieren wollen: „Es besteht weiterhin ein beträchtlicher Gestaltungsspielraum, Marktstrukturen befinden sich vielfach noch im Aufbau, Kundenerwartungen lassen sich durch neue Produkte beeinflussen“, so Böhm.

Der komplette „Faktencheck Consumer IoT“ steht auf der BVDW-Website bereit.

(ID:47270821)