Darum sollten Unternehmen Excel verbannen



  • Interessant. Das Unternehmen, für die Dame arbeitet, produziert Softeare für "Business Intelligence" Anwendungen. Also vermutlich Konkurrenzpordukt(e) zu EXCEL. Mehr muss nicht gesagt werden.



  • Ich arbeite gelegentlich noch mit Excel und kann auch nur den Kopf schütteln. Besonders wenn man schaut wer den Artikel schreibt und für wen er arbeitet.
    Dann wird schnell klar hier will man sein eigenes Tool (von Pyramid Analytics) verkaufen.

    Tja liebe Leut, anstelle Excel schlecht dazustellen und dabei noch nicht mal moderne Excel Versionen, inklusive Power BI zu kennen wäre es doch schön zu hören wo die eigene Software besser sein soll.

    So ist das absolut plattes und plumpes Marketing.



  • Viele Mitarbeiter kapieren einfachste Tabellen nicht - da kann aber Excel nichts dafür wenn Erwachsene (!) nicht mal wissen, wie man die Mehrwertsteuer berechnet und was Brutto und Neto bedeutet.
    Fakt ist, dass die Menschen immer dümmer werden und Excel ist halt kein Tool für Dummies. Deswegen ist aer Excel nicht schlecht, sondern die Verdummung der Menschheit ist das Problem, das man angehen muss. 
     



  • für eine Ex Microsoftie eine ziemlich interessante Aussage ....



  • Was für ein unglaublich hirnverbrannter Artikel ist dass denn? Alles nur Headline-Boosting ohne irgendeinen Wert. Excel ist ein sinnvolles und schnell zu bedienendes Planungstool für jedes Unternehmen. Wenn man die Headline des Artikels befolgen sollte, wäre man dümmer als die Autorin



  • Ist es denn wirklich sinnvoll, Zahlen immer zu visualisieren.
    Denn Visualisierung kann auch das falsch Resultat bewirken.
    Nämlich; etwas positiver darzustellen, als es in Wirklichkeit ist.
    Und; vielleicht sollten wir mal von der Meinung wegkommen, alles müsse immer zeitglich und sofort jedem ersichtlich und zugänglich sein?
    Manchmal würde ein bisschen nachdenklen sicher auch noch guttun. Und, wenn sich jemand dann die Zeit nimmt die Zahlen zu verstehen, dann hat er sich auch die Zeit genommen, den Kern der Sache zu verstehen. Dies ist dann sicherlich ein wirtschaftlicher Nutzen der der Firma viel mehr bringt, als teuere Visualisierungsprogramme welche wieder mehr administrative Stellen schaffen will.
    Vielleicht wäre ja zurück zur Scholle mal überdenkenswert.



  • Warum schlägt nur jeder BI-Anbieter immer in die gleiche Kerbe und macht Excel schlecht? Ich erhalte wöchentlich mindestens einen Werbeanruf mit der Frage: Welche BI-Lösung nutzen Sie? Sagen Sie jetzt nicht Excel...
    Natürlich gibt es für verschiedene Zwecke Tools die sich spezialisiert haben und in ihren Disziplinen besser sind... Aber kein Tool ist so flexibel, umfassend, leicht einzuführen, kompatibel,...,..., und überall präsent wie Excel. Der Bericht da ist m.E. viel zu undifferenziert und vom Eigeninteresse der Autorin geprägt. Excel - ggf. in Kombination mit Access - ist richtig angewendet bei Unternehmen mit überschaubarer Komplexität eine prima Alternative zur teuren BI-Lösung mit teurem Customizing. Die Controlling-Philosopie kann auch heissen: Halte die Komplexität deiner Geschäftprozesse - wo möglich - gering, das macht die Einführung von Spezialsoftware zum Komplexitätshandling überflüssig.

    P.S.:Excel ist super 😉



  • Wie die meisten anderen hier schon kommentierten, ist es schon fraglich, ob der Verfasser des Artikels Excel in seiner Funktionsvielfalt jemals richtig kennengelernt hat. Ich glaube nicht, denn ansonsten würde er nicht ernsthaft sogar Dinge in ein schlechtes Licht stellen, die insbesondere Excel sehr gut und sogar oft viel besser als teure und namhafte "Spezial-Programme" kann, z.B. die grafischen Auswertungen. Mit Makros und VBA geht es dann sogar richtig ab auch in punkto einfacher Bedienung und Arbeit in Gruppen bzw. in kleineren bis mittleren Firmen, firmenweit!
    In unserer Firma wurden auch Alternativen getestet - diese jedoch wieder verbannt.
    Egal, was der Verfasser noch ausheckt, Excel ist und bleibt bei uns das Planungs-, Organisations-, Trendberechnungs- und Informationstool mit dem alle sogar gern arbeiten.
    Warum ?? - sicherlich nicht, weil es so schlecht ist . . .



  • Es scheint ein Trend unserer Zeit zu sein, dass auch diejenigen den Durchblick erhalten sollen, die sich nicht der Mühe unterziehen wollen, die Werkzeuge zu erlernen die dazu nötig sind. Also wird immer mehr vereinfacht und verallgemeinert. Man braucht sich nur einmal die Entwicklung der IPads und Co anschauen und als opektiver Beoabachter wird man feststellen müssen, dass das EDV-Wissen immer weiter zurückgedrängt werden wird, da ja alles per APP zu regeln ist. Die Folge, Idioten, die geradeeinmal in der Lage sind ein IPad zu bedienen, aber nicht dazu in der Lage sein werden per einfacher Programmierung, wie z.B. bei Excel gegeben, Probleme zu lösen. Arme Welt. Vor kurzem konnte ich eine Prüfung gestaltet von Microsoft über Excel begutachten. Da wird ein Kalkulationsprogramm auf Farben und irgendwelchen Schnircks reduziert und dann die Verwunderung dass Excel angeblich zu Nutzerunfreundlich. Einfach einmal diese Tabellenkalkulationsprogramme gründlich erlernen und man wird ganz anders darüber reden.



  • Jakob Gerzen, sie haben die Sache richtig erkannt. Es wird sich nicht die Mühe gemacht mit diesem für mich immer noch tollen Programm Probleme zu lösen, wobei die Automatisierung eben schon an die Grenzen solcher Programme stößt.



  • Excel (ersetzte Multiplan) und wurde meines Wissens nicht von MS erfunden.
    Excel ist aber ein besseres Spreadsheet!
    Die Vielfältigkeit ist nicht umfangreich genug beschrieben,
    dabei denke ich z. B. an das Summenprodukt, NV ... um ohne PIVOT
    zu arbeiten.
    Selbst für künftiges Entfallen von 1 und 2 Cent gibt es eine Lösung.
    Excel ist nicht für höchste Mathematik als Werkzeug angedacht.
    Excel ist ein Tool, in das man sich hinein denken kann.
    .... es gerne früher auch als Vokabelheft gehabt!

     



  • Es wäre nützlicher gewesem, in diesem Artikel vorrangig über besser geeignete Alternativen für die Datenvorhaltung, Analyse und Visualisierung lesen zu können, als lediglich die hinlänglich bekannten Mängel von Excel aufgezeigt zu bekommen. Viele sind sich m.E. bewußt, dass Excel immer einen Kompromiß darstellt. Der enorme Vorteil von Excel ist zweifellos der sehr weitgefächerte Einsatzbereich. Excel richtig verstanden (und eingesetzt bzw. programmiert) vermeidet, dass man sich in mehrere anderere Lösungen einarbeiten muss. 
    Klar ist allerdings, dass eine verteilte Erfassung und Vorhaltung von Daten der Vergangenheit angehört. Nur wenn Daten kontinuierlich und konsistent erfasst und zentral vorgehalten werden, können diese möglichst vielen Stellen in einem Unternehmen nutzbringend zur Verfügung  gestellt werden. Das ist mit Excel definitiv nicht möglich.


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