Marktstudie vorgestellt

Cloudera sieht großes Machine-Learning-Potenzial in Europa

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Wolfgang Huber, Clouderas Senior Regional Sales Director für Central and Eastern Europe
Wolfgang Huber, Clouderas Senior Regional Sales Director für Central and Eastern Europe (Bild: Cloudera)

Im Rahmen einer Studie hat sich Cloudera mit den Marktchancen für Machine Learning in europäischen Unternehmen befasst. Sie zeigt, dass maschinelles Lernen in immer mehr Anwendungsbereichen zum Einsatz kommt.

Der Studie zufolge investieren 47 Prozent der befragten Unternehmen bereits in Machine Learning. Im Bereich Automatisierung liegt das Thema damit auf dem zweiten Rang und muss sich nur dem Segment Analytics geschlagen geben. Auf den weiteren Rängen folgen das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz und Data Science. Weitere 40 Prozent der Firmen wollen bis 2020 in maschinelles Lernen investieren, bei 35 Prozent ist die Technik sogar schon weitläufig implementiert. Systeme von der Stange gibt es praktisch nicht, weshalb 37 Prozent auf eigene Lösungen setzen. Bei der Implementierung greift ein Großteil (73 Prozent) aber auf die Hilfe von externen Dienstleistern zurück.

„Unternehmen sehen den potenziellen Nutzen von Machine Learning vor allem in einer möglichen Steigerung der betrieblichen Effizienz durch Automatisierung und in tiefer gehenden Informationen über ihre Systeme. Als größtes Hindernis gilt der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern“, erklärt Wolfgang Huber, Clouderas Senior Regional Sales Director für Central and Eastern Europe.

Hohe Erwartungen

Das Thema Machine Learning muss hohen Erwartungen gerecht werden: 84 Prozent der Unternehmen erhoffen sich davon einen Wettbewerbsvorteil, mehr als 50 Prozent sogar einen sehr hohen. Die meisten Vorteile werden von der Effizienzsteigerung durch Automatisierung erwartet. Von den Firmen, die maschinelles Lernen bereits im Einsatz haben, konnten 33 Prozent bereits einen Return on Investment (ROI) erzielen.

Allerdings werden trotz des vorherrschenden Optimismus auch Herausforderungen genannt: 79 Prozent sind der Meinung, dass Menschen aktuell noch bessere Entscheidungen als Maschinen treffen. 65 Prozent der Befragten sind sich noch im Unklaren, wo Machine Learning in ihrem Unternehmen den größten Effekt haben wird. Zudem haben zwar 90 Prozent der Manager ein grundlegendes Verständnis für die Technik, aber nur die Hälfte weiß, welche Vorteile daraus entstehen können. Zudem fürchten 67 Prozent, dass der Einsatz von maschinellem Lernen möglicherweise gegen Datenschutzvorschriften wie die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstößt.

Die komplette Studie „Finding the Business Potential in Machine Learning“ von Loudhouse im Auftrag von Cloudera ist als kostenloser Download erhältlich.

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