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Update vorgestellt Cloudera Enterprise 5.10 bringt Apache Kudu mit

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

In der aktuellen Version 5.10 von Cloudera Enterprise ist auch Apache Kudu enthalten. Die quelloffene Storage-Engine für die Analyse sich schnell verändernder Daten soll den Weg zu Echtzeit-Analysen vereinfachen.

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Cloudera Enterprise ist nun in Version 5.10 verfügbar.
Cloudera Enterprise ist nun in Version 5.10 verfügbar.
(Bild: Cloudera)

„Die Analyse von Echtzeit-Daten stellte in der Vergangenheit eine große Herausforderung für Unternehmen dar, weil für das Zusammenführen von Stream-Verarbeitung in Echtzeit und Batch-Analyse eine komplexe Lambda-Architektur nötig war. Mit einer einzigen Storage-Engine, die beide Anforderungen abdeckt, erleichtert Kudu diese Architektur erheblich“, erklärt Charles Zedlewski, Senior Vice President of Products von Cloudera.

Kudu wurde gezielt für den Einsatz mit moderner Hardware entwickelt. Die Storage-Engine ist speziell für datenintensive Anwendungen konzipiert, die schnelle Analyse-Scans in großem Maßstab benötigen. Mögliche Einsatzgebiete sind beispielsweise der Umgang mit Zeitserien-Daten, die Analyse von Maschinendaten oder andere analytische und operative Workloads.

Weitere Verbesserungen

Neben Kudu bringt Cloudera Enterprise 5.10 einige zusätzliche Verbesserungen mit. Dazu zählen etwa geringere Betriebskosten für die Batch-Verarbeitung kurzzeitiger Workloads, verbunden mit besserer Performance von Apache Hive auf Amazon S3. Die Möglichkeiten für Auditing und Datenherkunft in der Cloud wurden erweitert, Single-Cluster für Cloudera Navigator auf Amazon S3 wird nun ebenfalls unterstützt. Cloudera hat außerdem die Einrichtung erster Use-Cases und lauffähiger Deployments über verschiedene Cloud-Umgebungen hinweg beschleunigt.

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