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IoE Cisco Connect 2014 blickt in die Zukunft des Internets

Autor / Redakteur: Juliana Pfeiffer / Nico Litzel

Am 20. und 21. November 2014 findet der Cisco Conect, der größte Internet of Everything (IoE) Business-Kongress in Deutschland, in der Berliner "Station" statt. Der Kongress gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Internets.

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Am 20. und 21. November 2014 findet der Cisco Conect, der größte Internet of Everything (IoE) Business-Kongress in Deutschland, in der Berliner "Station" statt.
Am 20. und 21. November 2014 findet der Cisco Conect, der größte Internet of Everything (IoE) Business-Kongress in Deutschland, in der Berliner "Station" statt.
(Bild: Cisco)

Rund 3.000 Teilnehmer werden zur Cisco Connect erwartet, die unter dem Motto „Connect the Unconnected“ steht. Der Kongress thematisiert unter anderem, wie der Standort Deutschland vom Thema Industrie 4.0 profitieren kann und welche IT-Infrastruktur dies ermöglicht.

Gemäß einer aktuellen Studie des Bitkom wird durch den Einsatz von Industrie 4.0-Technologien bis 2025 ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial von 78 Milliarden Euro für die Volkswirtschaft in Deutschland erwartet. Die Basis hierfür bildet das Internet of Everything (IoE), das Menschen, Prozesse, Daten und Dinge miteinander vernetzt und neue Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und effizientere betriebliche Prozesse ermöglicht.

Deutschland spielt zentrale Rolle beim Thema Industrie 4.0

„Deutschland wird beim Thema Industrie 4.0 und bei der zukünftigen Entwicklung von Lösungen rund um das Internet of Everything (IoE) eine zentrale Rolle spielen“, erklärt Oliver Tuszik, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland von Cisco Systems GmbH. „Die Führungsposition, die wir in Deutschland in vielen Industrien haben, die Innovationskraft der ITK, kombiniert mit der zunehmenden Zahl gut ausgebildeter, innovativer Software- und App-Entwickler sichern dem Wirtschaftsstandort langfristig eine führende Rolle. Cisco wird seinen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland seinen Wettbewerbsvorteil international ausbauen kann.“

Wie Unternehmen die Chancen von Industrie 4.0 und des Internet of Everythings konkret nutzen können, zeigt die Cisco Connect 2014. Sie gibt eine aktuelle Bestandsaufnahme, initiiert Diskussionen, dient der Vernetzung von Experten und treibt die Entwicklung weiter voran. Cisco gestaltet dabei die aktuellen gesellschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technologischen Veränderungen aktiv mit.

Programm der Cisco Connect 2014

Auf der Cisco Connect 2014 erleben Teilnehmer Keynotes und Power Sessions von hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft und Politik sowie eine umfangreiche Ausstellung mit über 40 Industrie-, Technologie- und Vertriebspartnern. Zu den Referenten auf der Cisco Connect gehören unter anderem:

  • Robert Blackburn, President, CSCO & CIO, BASF Group
  • Gabriele Ruf, Head of/Leitung IT Infrastructure and Operations, Daimler
  • Rolf Schumann, Head of Platform Solutions Group, SAP AG
  • Andreas Hinder, Leiter IT beim Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen
  • Chris Young, Senior Vice President, Security Business Group, Cisco
  • Jens Meggers, Vice President, Collaboration Business Group, Cisco

Business-Anforderungen effizienter lösen

Neben dem Internet of Everything werden auch die klassischen Cisco Technologiethemen rund um Enterprise Networking, Collaboration, Data Center und Security intensiv beleuchtet, um aktuelle Business-Anforderungen effizienter, einfacher und flexibler zu lösen. Zudem gibt es Vorträge zu den neuen Trends Fast IT und Fog Computing, die neben den bekannten Entwicklungen in den Bereichen Cloud, Mobility und Big Data die Business-Transformation begleiten.

Fast IT und Fog Computing

Fast IT ist ein Modell, das die Infrastruktur automatisierter, flexibler, einfacher und sicherer macht. Es vereinheitlicht Server, Speicher, Netzwerk, Virtualisierung und Managementlösungen in eine Struktur und ermöglicht den Aufbau einer applikationsorientierten Infrastruktur. Mit der Integration von Cloud Computing, Mobilität, Sicherheit, Datenanalyse, neuen Anwendungen und Internet der Dinge bietet Fast IT das Betriebsmodell für die Ära des Internet of Everything.

Fog Computing ist die konsequente Weiterentwicklung der Cloud. Es bietet ebenfalls Daten-, Server-, Speicher- und Anwendungsdienste, jedoch werden diese nicht über zentrale Rechenzentren bereitgestellt, sondern durch Zugangsknoten oder sogar Endgeräte wie Set-Top-Boxen und Access Points. Diese Nähe zu den Nutzern reduziert die Antwortzeiten und verbessert die Servicequalität und verbessert die Datensicherheit. Zudem werden lokale und mobile Dienste besser unterstützt. Für das Internet of Everything sind diese Eigenschaften sowie die Analyse und Bereitstellung von Big Data in Echtzeit entscheidend.

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