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„Smart Data – Smart Privacy?“ BMWi veröffentlicht Thesenpapier zu Smart Data

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Eine der größten Herausforderungen von Smart Data ist das Spannungsverhältnis zwischen der intelligenten Nutzung großer Datenmengen und dem Datenschutz. Das Thesenpapier „Smart Data – Smart Privacy?“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi gibt einen Überblick.

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In einem Thesenpapier widmet sich das BMWi dem Thema Smart Data.
In einem Thesenpapier widmet sich das BMWi dem Thema Smart Data.
(Bild: BMWi)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fasst in dem Papier den aktuellen Diskussionsbedarf und interdisziplinäre Forschungsansätze zusammen. So sehen beispielsweise die meisten IT- und Business-Entscheider im Datenschutz (61 Prozent) und in der Datensicherheit (57 Prozent) die größten Hindernisse für den Einsatz von Smart-Data-Technologien. Für eine erfolgreiche Implementierung von Smart Data in die Wertschöpfungskette sind daher Standards nötig, die eine sichere und rechtskonforme Datennutzung ermöglichen.

Balance gefragt

„Eine der essenziellen Fragen für den Einsatz von Smart-Data-Technologien ist, welches Maß an Sicherheit und Datenschutz bei der Verwendung erreicht werden kann, ohne die Nutzbarkeit der Daten einzuschränken. Das Ziel sind anwendungsspezifische Sicherheitslösungen, die auf die jeweiligen IT-Sicherheits- und Datenschutzanforderungen zugeschnitten werden. Wichtige Aspekte sind die Weiterentwicklung von Anonymisierungsverfahren und -richtlinien sowie feste Vorgaben zur Verschlüsselung der Daten. Nur so können wir ein hohes Schutzniveau erreichen, das die Smart-Data-Nutzung dennoch ermöglicht“, erklärt Prof. Jörn Müller-Quade, Leiter der Fachgruppe „Sicherheit“ des FZI Forschungszentrum Informatik.

Das Thesenpapier „Smart Data – Smart Privacy?“ steht unter www.digitale-technologien.de zum Download bereit.

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