Mehr Performance, neue Anwendungen

Blockchain wird 2018 das IoT revolutionieren

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Anwendungs- und funktionsspezifische Blockchain-Infrastrukturen

Neben Ethereum, das viele Experten als Blockchain 2.0 bezeichnen, hat auch Hyperledger Fabric den Durchbruch bereits geschafft: Beide Plattformen bieten die Grundlage für viele Proofs of Concept. Das in Ethereum integrierte Konzept der Smart Contracts beispielsweise hilft, einfache Prozesse mit der Blockchain zu automatisieren. Die Plattform schafft so die Grundlage für Distributed Apps (Dapps), sprich, im Netzwerk verteilte Anwendungen.

Die neuen Blockchain-Konzepte kommen insbesondere der rasanten Entwicklung im Bereich des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) zugute. Die exponentiell wachsenden Daten in den Bereichen Smart Home, Smart City und IIoT bzw. Industrie 4.0 zu verwalten, stellt Unternehmen und öffentliche Institutionen vor enorme Herausforderungen. „Mithilfe von Blockchain-Technologie lassen sich diese Daten effizient und sicher verwalten und als wichtige Rohstoffe unserer digitalisierten Welt nutzen“, so eco-Blockchain-Fachmann Zimprich.

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In einer Blockchain sind alle Einträge und Transaktionen an vielen Orten gleichzeitig manipulationssicher gespeichert. In den Augen vieler Experten bietet die Blockchain-Technologie hohes Potenzial für viele Wirtschaftsbereiche, besonders wenn es auf die nachweisbare Übermittlung von Informationen ankommt.

Entstanden ist die Blockchain als technische Grundlage für sogenannte Kryptowährungen wie den Bitcoin, dessen rasante Kursentwicklung aktuelle für einen regelrechte Hype sorgt.

(Weiterführende Informationen zum Thema Kryptowährungen bietet ein Interview mit dem Währungsexperten Konrad S. Graf, der unter anderem eine viel beachtete Abhandlung über den Ursprung von Bitcoin verfasst hat.)

„Noch bringt die breite Öffentlichkeit diese Technologie vor allem mit der Finanzwelt in Verbindung. Doch das Potenzial von Blockchain reicht weit darüber hinaus. Hinter Blockchain verbirgt sich die Idee des weltweiten Austausches von Werten, ganz ohne eine übergeordnete Aufsicht oder komplizierte Verifizierungsverfahren sowie Gebühren“, erläutert Tobias Reisberger, Chief Digital Officer bei dem IT-Dienstleister Nexinto. in einem Blog-Beitrag.

Konkret handelt es sich bei Blockchain um eine dezentrale, digitale Datenbank bzw. ein dezentrales, digitales Register, das eine Vielzahl von Transaktionen linear speichert. Ist ein Block voll, folgt der nächste unmittelbar dahinter. Das heißt: Die neuen Daten hängen – analog einer Kette (Chain) – nachgelagert an den alten dran. Am Anfang eines jeden Blocks steht die Prüfsumme des vorherigen Blocks. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass keine Daten verloren gehen. Virtuell entsteht somit eine Kette von Blocks („Blockchain“ = „Blockkette“).

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