Steigender Bedarf erwartet

Big Data treibt Nachfrage nach IT-Freelancern

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Big Data treibt die Nachfrage nach Freelancern weiter an.
Big Data treibt die Nachfrage nach Freelancern weiter an. (Bild: Bitkom)

Wie der Digitalverband Bitkom meldet, sorgen Big-Data-Projekte für zunehmende Nachfrage nach IT-Freelancern. Die Freiberufler leisten derzeit etwa ein Viertel des Arbeitsvolumens in IT-Projekten.

Vier von zehn deutschen Unternehmen (37 Prozent) erwarten durch die Digitalisierung einen steigenden Bedarf an IT-Freelancern. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Firmen geht zumindest von einer konstanten Entwicklung aus. Bei großen Unternehmen mit mindestens 2.000 Mitarbeitern wird sogar von 45 Prozent eine steigende Nachfrage nach Freelancern prognostiziert.

Allgemein ist Big Data ein wichtiges Thema: 87 Prozent der befragten Firmen haben bereits ein entsprechendes Projekt umgesetzt, geplant oder in Arbeit. Die Mehrheit der Unternehmen geht davon, dass die ab Mai geltende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Big-Data-Projekte durch klare Regelungen innerhalb der EU erleichtert (57 Prozent) und deren Möglichkeiten nicht einschränkt (62 Prozent).

Industrie und Dienstleister suchen

Freiberufler haben für drei von vier Unternehmen (72 Prozent) eine hohe Bedeutung, was einer Steigerung um zwei Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Erhebung entspricht. Besonders gefragt sind Freelancer in den Bereichen Industrie (75 Prozent), Dienstleistungen (72 Prozent) und Handel (66 Prozent). Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der befragten Unternehmen geht davon aus, dass die Bedeutung der Freiberufler in den kommenden sechs Monaten weiter wachsen wird.

Die Freelancer leisteten laut Bitkom im vergangenen halben Jahr knapp ein Viertel (23 Prozent) der Arbeitsstunden des gesamten IT-Projektvolumens. „Im Zeitalter der Digitalisierung ist die deutsche Wirtschaft immer stärker auf sehr spezialisiertes IT-Wissen angewiesen, um das Innovationstempo zu halten. Dieses muss blitzschnell verfügbar sein, um zügig erste Ergebnisse zu erzielen, zum Beispiel im Rahmen von Pilotprojekten. Dieser permanent wachsende, zusätzliche Bedarf ist absehbar nur über flexible Einsatzformen im Zuge der Projektarbeit zu decken“, erklärt Nikolaus Reuter, Vorstandsvorsitzender der Etengo (Deutschland) AG. Der Ergebnisbericht der Studie steht kostenfrei zum Download bereit.

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