Weitergabe von privaten Vorlieben an Unternehmen

Big Data teilt deutsche Verbraucher in zwei Lager

| Redakteur: Nico Litzel

Geteilte Meinung: 37 Prozent der Verbraucher finden es zumindest teilweise in Ordnung, wenn Unternehmen Daten auf sozialen Netzwerken beachten, um ihren Kunden bessere Angebote machen zu können. 40 Prozent der Verbraucher sprechen sich dagegen aus.
Geteilte Meinung: 37 Prozent der Verbraucher finden es zumindest teilweise in Ordnung, wenn Unternehmen Daten auf sozialen Netzwerken beachten, um ihren Kunden bessere Angebote machen zu können. 40 Prozent der Verbraucher sprechen sich dagegen aus. (Grafik: Steria Mummert Consulting)

Die Hälfte der deutschen Verbraucher würde ihre privaten Vorlieben aktiv an Unternehmen weitergeben, sodass diese ihnen individuelle Angebote unterbreiten können. Zu diesem Ergebnis kommt die von Steria Mummert Consulting erstellte Studie „Potenzialanalyse Big Data Analytics“.

Das Thema Big Data teilt die Verbraucher in Deutschland in zwei große Lager: Die eine Hälfte ist bereit, persönliche Vorlieben und Aktivitäten an Unternehmen weiterzugeben, sodass ihnen individuelle Angebote gemacht werden können. Jeden Dritten würde es dabei nicht stören, wenn Unternehmen die Facebook Timeline oder den Twitter-Kanal auswerteten. Die andere Hälfte der Bundesbürger ist hingegen skeptisch und 27 Prozent der Befragten lehnen die Weitergabe privater Informationen zum Zweck einer individuellen Kundenansprache strikt ab.

Die hohe Bereitschaft, Informationen freiwillig weiterzugeben, hängt auch mit dem Vertrauen in die Unternehmen zusammen. Denn mehr als die Hälfte der Verbraucher geht davon aus, dass Unternehmen Vorschläge und Hinweise sammeln und analysieren, um Produkte zu verbessern. Ein Drittel aller Konsumenten glaubt hingegen nicht, dass Firmen die Informationen für diesen Zweck nutzen.

Auf Kundenanforderungen in Echtzeit reagieren

„Durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen können Unternehmen in Echtzeit auf veränderte Kundenanforderungen reagieren und neue Ideen schnell und unkompliziert testen. Das Sammeln und Auswerten von Nutzerdaten aus sozialen Netzwerken ist ein wesentlicher Mehrwert“, erläutert Dr. Carsten Dittmar, Senior Manager im Bereich Enterprise Information Management bei Steria Mummert Consulting. „Eine vorausschauende Analyse von Daten mithilfe von Big Data Tools ermöglicht es Unternehmen, Kundennachfragen besser vorherzusagen und die eigenen Prozesse daraufhin zu optimieren.“

Ergänzendes zum Thema
 
Über die Studie

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