Leobener Logistiksommer

Bedeutet Industrie 4.0 eine Revolution für die Intralogistik?

| Redakteur: Rainer Graefen

Das Ylog Shuttle wird in diesem Produktionslager in Kombination mit den Open Shuttles genutzt.
Das Ylog Shuttle wird in diesem Produktionslager in Kombination mit den Open Shuttles genutzt. (Bild: Knapp)

Die Logistik wird als Rückgrat für die vierte industrielle Revolution bezeichnet. Doch was genau bedeutet Industrie 4.0 für die Intralogistik? Im Rahmen des Logistiksommers, der am 17. und 18. September 2015 an der Montanuniversität Leoben stattfindet, will Knapp zeigen, dass viele Anforderungen von Industrie 4.0 bereits heute Realität sind.

Geschwindigkeit, Präzision, Flexibilität und Verfügbarkeit sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren in der Abwicklung der Logistik. Transparenz in jedem Prozessschritt ist hier Knapp zufolge besonders gefragt: Kunden wollen jederzeit und überall auf einen Warenbestand zugreifen und über die Verfügbarkeit der Ware informiert sein. Die reale und virtuelle Welt wachsen zusehends zusammen – als logische Konsequenz daraus ist eine Vernetzung zwischen operativem Geschäft und Lager notwendig.

Zunehmend vernetzte Systeme treiben auch grundlegende Änderungen in der Logistik voran. Mit flexiblen Shuttle-Lösungen will Knapp den nächsten Schritt zu einer intelligenten Supply Chain machen. In Kombination mit den Open Shuttles, den fahrerlosen Transportfahrzeugen, soll ein völlig vernetztes und flexibles Lager möglich sein. Zur Abbildung dieser komplexen Systeme bietet die Unternehmensgruppe außerdem optimale SAP EWM-Lösungen.

Eine Ylog Shuttle-Lösung im Produktionsbereich.
Eine Ylog Shuttle-Lösung im Produktionsbereich. (Bild: Knapp)

Forschungsprojekt „Assist 4.0“

Der Begriff Vernetzung schließt Knapp zufolge aber auch den Menschen mit ein: Im Rahmen des Forschungsprojektes Assist 4.0 arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Partnern aus unterschiedlichen Industrien und Bereichen an einem innovativen Assistenzsystem, über das Produktions- und Servicemitarbeiter künftig so selbstverständlich mit Maschinen kommunizieren sollen wie in einem sozialen Netzwerk. Augmented Reality und Datenbrillen sind dabei Schlüsseltechnologien. Ein zentrales Softwaresystem unterstützt mit Hilfe von modernen Endgeräten wie Tablets, Smartphones oder Datenbrillen zukünftig Servicepersonal weltweit situationsangepasst mit Informationen sowie visualisierten Daten, um Wartungs- und Reparaturarbeiten noch effektiver und effizienter abzuwickeln.

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