Bewertung von Planungs- und BI-Anbietern

BARC Score Integrated Planning and Business Intelligence angekündigt

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Noch sind die Firmennamen geschwärzt: Der neue BARC-Score wird im Mai veröffentlicht.
Noch sind die Firmennamen geschwärzt: Der neue BARC-Score wird im Mai veröffentlicht. (Bild: BARC)

Das Business Application Research Center (BARC) hat die zweite Ausgabe des BARC Scores Integrated Planning and Business Intelligence auf der CeBIT vorgestellt. Bewertet wurden 17 Hersteller von integrierter Planungs- und BI-Software aus der DACH-Region.

Nahtlose Integration von Planung und BI-Funktionen ist einer der relevantesten Trends auf dem BI-Markt. Entsprechende Softwarelösungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Der aktuelle BARC-Score bietet eine Übersicht über das Marktsegment in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH), aus der Stärken und Schwächen, Marktposition und Portfoliobreite einzelner Anbieter hervorgehen. Der Score soll vor allem als Orientierungshilfe bei der Softwareauswahl dienen.

Stabile Marktsituation

Im Vergleich mit der ersten Ausgabe des BARC-Scores von 2015 zeigt sich, dass der Markt für integrierte Planungs- und BI-Software in der DACH-Region überwiegend stabil geblieben ist. Internationale oder nordamerikanische Anbieter konnten in den vergangenen beiden Jahren noch nicht im hiesigen Markt auf breiter Ebene Fuß fassen. Als Grund dafür nennt BARC die oft rein auf Cloud-Technik basierenden Lösungen, deren Nutzungsrate im DACH-Bereich immer noch gering ist. Generalisten wie IBM, Oracle und SAP punkten mit ihrer Marktposition und starken individuellen Angeboten für Planung und BI. Sie haben aber im Vergleich mit dem lokalen Wettbewerb noch Nachholbedarf in Sachen Integration. Dies ist insbesondere auf Zukäufe zurückzuführen, die nachträglich in das jeweilige Portfolio eingebunden werden müssen.

Aktiver Mid-Market

BARC zählt unter anderem IDL, LucaNet und Tagetik zu den Spezialisten mit Lösungen für ausgewählte Einsatzszenarien. Sie bieten meist umfassende Planungsfunktionen, sind aber im Vergleich mit dem Wettbewerb bei der Unterstützung klassischer BI-Aufgabenstellungen wie Dashboarding, Reporting oder Analyse eingeschränkt. Außerdem zeigt der Score einen hochkompetitiven Mid-Market, der überwiegend Mittelstands-fokussierte Planungs- und BI-Anbieter umfasst. Diese verfolgen gute Ansätze, leiden aber unter einem geringen Bekanntheitsgrad. BARC zählt dazu Anbieter wie Bissantz, Board, CoPlanner, Corporate Planning, Cubeware, Cubus, Evidanza, Infor, Jedox, Longview und Prevero. Einige davon konnten mit Strategien oder Produkten punkten und dadurch ihre Positionierung im Laufe der letzten beiden Jahre verbessern.

„Für das nächste Jahr wird interessant zu beobachten sein, wie sich das Thema Cloud und dessen Akzeptanz auf Unternehmensseite in der DACH-Region entwickelt und wie sich dadurch gegebenenfalls das Werkzeugangebot verändert“, gibt Dr. Christian Fuchs, Senior Analyst für Business Intelligence von BARC, einen Ausblick. Der vollständige BARC-Score ist ab Mitte Mai 2017 verfügbar.

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