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Studie BARC beleuchtet Einsatzgebiete von Hadoop

Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

BARC hat im Rahmen der Anwenderbefragung „Hadoop als Wegbereiter für Analytics“ die Erwartungen, Einsatzgebiete und Herausforderungen analysiert, die Unternehmen mit dem Big Data Framework Hadoop verbinden.

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Die genauen Einsatzgebiete von Hadoop sind in vielen Unternehmen noch unklar.
Die genauen Einsatzgebiete von Hadoop sind in vielen Unternehmen noch unklar.
(BARC)

Das Analysten- und Beratungshaus BARC hat 261 Unternehmen aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) befragt, die nach Angaben von BARC eine breit gefächerte Branchenverteilung aufweisen. 171 der befragten Unternehmen setzen Hadoop bereits ein oder planen den Einsatz zumindest. Die meisten Studienteilnehmer sehen das Primärziel von Hadoop als Plattform für eine einfachere Verwaltung von großen Datenvolumina und von semi-/unstrukturierten Datenquellen.

Unklarheit über den Nutzen Hadoops

Da sich die Hadoop-Nutzung noch in der Klärungs- und Experimentierphase befindet, sehen rund drei Viertel der Befragten Hadoop als ein weniger wichtiges Thema an. Das genaue Einsatzgebiet und der Nutzen von Big-Data-Analysen sind vielen der Befragten unklar. Laut BARC-Studie rührt dies von einer mangelnden Aufklärung über den Nutzen Hadoops in den Unternehmen her.

Einsatzgebiete von Hadoop

Eine der häufigsten Anwendungen von Hadoop ist laut der Studie die Verwendung als Ablaufumgebung für fortgeschrittene Analyse und Exploration. Als weiteres Einsatzgebiet wird die erweiterte Nutzung der Daten als Staging/Landing Area oder zur Datenintegration polystrukturierter Daten angegeben. Die Studie belegt, dass die häufigsten Probleme fehlendes technisches und fachliches Know-how sind. Timm Grosser, Senior Analyst Datenmanagement und Co-Autor der Studie, betont: „Unternehmen müssen dringend einen Weg finden, diese Wissenslücke zu schließen, denn ohne entsprechendes Know-how ist an den produktiven Einsatz einer wenn auch noch so vorteilhaften Technologie nicht zu denken.“

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