Amazon Web Services

AWS IoT Analytics jetzt allgemein verfügbar

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Nico Litzel

Daten zu sammeln ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch erst die Auswertung der Daten schafft einen Mehrwert für die Unternehmen.
Daten zu sammeln ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch erst die Auswertung der Daten schafft einen Mehrwert für die Unternehmen. (Bild: Pixabay / CC0)

Amazon Web Services (AWS) macht AWS IoT Analytics allgemein verfügbar. Nutzer können damit IoT-Daten sammeln und auswerten, um beispielsweise Predictive Maintenance zu betreiben. Außerdem erschließt AWS IoT Services den Zugang zum maschinellen Lernen.

Amazon Web Services (AWS) gibt die allgemeine Verfügbarkeit von AWS IoT Analytics bekannt. AWS IoT Analytics ist ein vollständig administrierter Service von AWS IoT, der eine erweiterte Analyse von Daten aus IoT-Geräten ermöglicht. Mit dem AWS IoT Analytics Service lassen sich Nachrichten verarbeiten, große Mengen an Gerätedaten sammeln und speichern sowie die gesammelten Daten abfragen. Das neue AWS IoT Analytics Service Feature integriert sich in Amazon Quicksight zur Visualisierung der Daten und erschließt durch die Integration mit Jupyter Notebooks außerdem die Möglichkeiten des maschinellen Lernens.

Als Vorteile von AWS IoT Analytics nennt Tara Walker, Senior Technical Evangelist bei Amazon Web Services:

  • Unterstützt bei der prädiktiven Analyse von Daten durch den Zugriff auf vorgefertigte Analysefunktionen.
  • Die Möglichkeit, analytische Ergebnisse aus dem Service zu visualisieren.
  • Tools zum Bereinigen von Daten.
  • Kann helfen, Muster in den gesammelten Daten zu identifizieren.

Frontend für den Einstieg in AWS IoT Analytics
Frontend für den Einstieg in AWS IoT Analytics (Bild: Amazon Web Services)

Datenaufbereitung

  • Kanäle sind der „entry point“ in IoT Analytics. Sie sammeln Daten von einem bestehenden IoT Core MQTT Topics oder von externen Quellen, die über die Ingestion API Nachrichten an den Kanal senden. Kanäle sind skalierbar und verbrauchen konsumieren Nachrichten im Binär- oder JSON-Format. Die Kanäle speichern auch unveränderliche Rohdaten für eine einfache Wiederaufbereitung mit unterschiedlicher Logik, wenn sich die Anforderungen des Nutzers ändern.
  • Pipelines konsumieren Nachrichten aus Kanälen und ermöglichen die Verarbeitung von Nachrichten mit Schritten, die als Aktivitäten bezeichnet werden. Dazu gehören das Filtern nach Attributen, das Transformieren des Inhalts der Nachricht durch Hinzufügen oder Entfernen von Feldern, das Aufrufen von Lambda-Funktionen für komplexe Transformationen, das Hinzufügen von Daten aus externen Datenquellen oder das Anreichern der Nachrichten mit Daten aus IoT Core. Pipelines geben ihre Daten in einen Data Store aus.
  • Data Stores sind eine abfragbare IoT-optimierte Datenspeicherlösungen für die Ausgabe der Pipelines. Datenspeicher unterstützen individuelle Aufbewahrungsfristen zur Kostenoptimierung. Wenn ein Kunde einen Datenspeicher abfragt, wird das Ergebnis in einen Datensatz gestellt.

Datenanalyse

  • Notebooks sind von Amazon SageMaker gehostete Jupyter-Notebooks, mit denen Kunden ihre Daten mit benutzerdefiniertem Code analysieren und sogar Machine-Learning-Modelle auf den Daten aufbauen oder trainieren können. IoT Analytics bietet verschiedene Notebook-Vorlagen mit vordefinierten Modellen für gängige IoT-Anwendungsfälle wie Predictive Maintenance, Anomalieerkennung oder Forecasting.

Weitere Informationen zum Einstieg in AWS IoT Analytics vermittelt der Blog-Beitrag von Randall Hunt, Senior Technical Evangelist bei AWS.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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